<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Meinungen Archive - Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</title>
	<atom:link href="https://www.strategieskipper.de/category/meinungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.strategieskipper.de/category/meinungen/</link>
	<description>Der Strategieskipper.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Jan 2024 17:34:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/cropped-Logo-32x32.jpg</url>
	<title>Meinungen Archive - Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</title>
	<link>https://www.strategieskipper.de/category/meinungen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Was ChatGPT für Unternehmer bedeutet: Der iPhone-Moment der KI</title>
		<link>https://www.strategieskipper.de/was-chatgpt-fuer-unternehmer-bedeutet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Spaniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Apr 2023 15:43:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.strategieskipper.de/?p=6258</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.strategieskipper.de/was-chatgpt-fuer-unternehmer-bedeutet/">Was ChatGPT für Unternehmer bedeutet: Der iPhone-Moment der KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.strategieskipper.de">Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Abstract</h2>
<p>Dieser Artikel soll Entscheidern in Unternehmen deutlich machen, dass ihre Unternehmen sehr rasch auf die wachsenden Fähigkeiten von KI, insbesondere von Chatbots wie ChatGPT reagieren sollten: Unternehmen sollten die bestehenden Möglichkeiten und die Potentiale in ihren strategischen Planungen aufnehmen. Zudem benötigen Mitarbeiter Richtlinien im Umgang mit Chatbots. Der Artikel gibt zudem mit Stand April 2023 einen Ausblick, wie sich kurzfristig die Fähigkeiten von Chatbots verbessern werden. Manche Forscher bezeichnen die  Version GPT-4 bereits als ein System der „künstlichen Allgemeinintelligenz“ (AGI, Artificial General Intelligence).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_1">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Der iPhone-Moment</h2>
<p>Häufig wurde der November 2022 als „der iPhone-Moment der KI“ bezeichnet. Was war passiert? Ende November 2022 machte das kalifornische Unternehmen OpenAI seinen Chatbot ChatGPT der Öffentlichkeit zugänglich.<br />
Während anfänglich noch darüber gelächelt wurde, dass ChatGPT Kuchenrezepte mit Zement erstellte, so ist das Tempo, mit dem ChatGPT lernt, erstaunlich. Es lässt das Potential der verwendeten Modelle, sogenannter LLMs (large language models), erahnen.</div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_0  et_pb_bg_layout_light et_pb_slider et_pb_gallery_fullwidth">
				<div class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="4"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_0_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/B417720198s.png" title="B417720198s">
					<img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="348" src="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/B417720198s.png" alt="Chatbot antwortet" class="wp-image-6257" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/B417720198s.png 600w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/B417720198s-480x278.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" />
					
				</a>
				</div></div></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2></h2>
<h2>Verbraucher als Beschleuniger</h2>
<p>Doch warum die Analogie zum iPhone? Zum einen wurden Smartphones mit der Veröffentlichung des iPhones zum Alltagsgegenstand. Noch wesentlicher waren die Auswirkungen auf Unternehmen:</p>
<ul>
<li>Neue Märkte und Geschäftsmodelle: Schnell entdeckten die Konsumenten, wie Apps ihren Alltag erleichterten. Das wiederum schaffte einen neuen Markt und neue Geschäftsmodelle für App-Entwickler und führte zu zahlreichen Firmengründungen</li>
<li>Erschließen neuer Vertriebswege und Channels, um Kunden zu erreichen.</li>
<li>Unternehmen riefen eine „Mobile First Strategie“ aus. Webseiten mussten „responsive“ werden, um auch auf Mobilgeräten optimal dargestellt zu werden.</li>
<li>Booster der Digitalisierung.</li>
</ul>
<p>Die eigentliche Beschleunigung der Digitalisierung kam in dem Moment, als ein begeisterter Smartphone-User sich fragte, warum sich nicht auch an seinem Arbeitsplatz alles so einfach über Apps organisieren ließe. Also ging er zu seinem Chef und fragte, warum es denn noch keine Smartphones und Tablets für Mitarbeiter gäbe. Damit könnte man doch die vielen kleineren und größeren Aufgaben mit intuitiven Apps erledigen, anstatt wie bisher mit Papier oder bestenfalls PCs. Außerdem könnte man viel Geld sparen: Es müsse keine teure Software für PCs beschafft und gewartet werden. Apps nutzen die Cloud und brauchen kein unternehmenseigenes Rechenzentrum mit teuren Servern und spezialisierten und raren Administratoren. Und während Schulungen für die meisten Business-Anwendungen obligatorisch, aber auch teuer waren, fragte kaum jemand nach einer Schulung für eine App.</p>
<h2>Ähnliche Entwicklung bei ChatBots?</h2>
<p>Man braucht nicht viel Fantasie, um sich den Moment vorzustellen, in dem der damalige Mitarbeiter des Monats, der den Anstoß zu Apps für Unternehmensprozesse gab, wieder im Büro seines Chefs steht. Nur dürfte er dieses Mal fragen, warum es eigentlich nicht möglich ist, auf das verteilte Wissen im Unternehmen über einen Chatbot-Prompt zuzugreifen und dabei auch gleich mehrere alternative Handlungsempfehlungen als Antwort zu erhalten.</p>
<h2>Die Notwendigkeit eines eigenen ChatBots</h2>
<p>Auf die Frage, ob sie Seelsorgern empfehlen würde, Predigten von Künstlicher Intelligenz schreiben zu lassen, antwortete die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland gemäß der Berliner Morgenpost: „Jede gute Idee, jeder kluge theologische Gedanke ist hilfreich. Egal, woher sie kommen. Aber sie müssen durchs eigene Herz gehen.“</p>
<p>Jetzt dürfte es für Gläubige verwirrend werden, wenn der evangelische Pastor in seiner mit ChatGPT erstellten Predigt Gedanken vertritt, die der Auslegung einer anderen Glaubensgemeinschaft folgt. Ohne dieses Beispiel vertiefen oder bewerten zu wollen: Es zeigt die Notwendigkeit, dass ein Chatbot manchmal bei Antworten ausschließlich auf Informationen des eigenen Unternehmens zurückgreifen darf.</p>
<p>Außerdem müssen Unternehmen die Zusicherung haben, dass das, was der Chatbot lernt, auch nur Benutzern im eigenen Unternehmen zugänglich gemacht wird. Firmen wie OpenAI/Microsoft dürfte das längst bewusst sein. Schließlich wäre der Erfolg einer Public Cloud wie Microsoft Azure kaum denkbar gewesen, wenn die Daten, die Unternehmen in dieser Cloud verarbeiten, öffentlich verfügbar wären. Ähnlich muss auch der Chatbot einen unternehmensinternen und abgesicherten Modus ermöglichen.</p>
<h2>Gedanken, die durchs Herz gehen müssen</h2>
<p>Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels, Ende April 2023, stellt die Verwendung von ChatGPT eine wesentliche Anforderung an  Benutzer: Sie müssen „Herz und Verstand“ gebrauchen können. Warum? Allzu häufig neigt der Chatbot zu „Halluzinationen“. So bezeichnet man eine überzeugend richtig klingende Antwort einer KI, die tatsächlich aber falsch ist. Warum das so ist, erklärt ChatGPT selbst, wenn man „es“ fragt, wie „es“ funktioniert:</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">„Um eine Antwort zu generieren, analysiert ChatGPT den eingegebenen Text und erzeugt eine Wahrscheinlichkeitsverteilung für die nächsten Wörter, die es in der Antwort verwenden könnte. Das Modell wählt dann die wahrscheinlichste Antwort und generiert sie. Dieser Prozess wird iterativ wiederholt, bis eine vollständige Antwort erzeugt wurde.“</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Vereinfachend gesagt: Bei seinen Antworten hat ChatGPT gut und glaubhaft geraten.</p>
<p>Daraus folgt, dass Anwender die Fähigkeit brauchen, wahr von unwahr zu unterscheiden. Auch wenn wir in den vergangenen Jahren aufgrund der Zunahme von Fake-News ausreichend Möglichkeiten hatten, das zu trainieren, so bleibt beim Ausbau dieser Fähigkeit noch einiges zu tun. Entsprechende Skills werden auch im beruflichen Umfeld immer wichtiger werden.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Auf die Frage, wie es funktioniert, antwortet ChatGPT im Nachsatz:</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">„Das Modell wird kontinuierlich verbessert und trainiert, indem es auf immer größere Mengen an Texten angewendet wird. Dadurch kann es immer bessere Antworten generieren und sich an verschiedene Anfragen anpassen.“</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Was diese Modelle alles können und was in der nächsten Version von GPT zu erwarten ist, zeigt die Veröffentlichung „Sparks of Artificial General Intelligence: Early experiments with GPT-4“, die über die Webseite von <a href="https://www.microsoft.com/en-us/research/publication/sparks-of-artificial-general-intelligence-early-experiments-with-gpt-4/" target="_blank" rel="noopener">Microsoft Research</a> verfügbar ist.</p>
<p>Die Autoren schreiben in ihrer Zusammenfassung:</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_1  et_pb_bg_layout_light et_pb_slider et_pb_gallery_fullwidth">
				<div class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="4"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_1_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/B626271902s.png" title="B626271902s">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="337" src="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/B626271902s.png" class="wp-image-6256" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/B626271902s.png 600w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/B626271902s-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" />
					
				</a>
				</div></div></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">„Wir zeigen, dass GPT-4 über die Beherrschung von Sprache hinaus in der Lage ist, neuartige und schwierige Aufgaben in Bereichen wie Mathematik, Kodierung, Vision, Medizin, Recht, Psychologie und mehr zu lösen, ohne spezielle Anweisungen zu benötigen. Darüber hinaus ist die Leistung von GPT-4 in all diesen Aufgaben auffallend nah an der menschlichen Leistung und übertrifft oft frühere Modelle wie ChatGPT bei weitem.“</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Um diese starke Aussage zu stützen, dokumentieren die Autoren auf 155 Seiten unter anderem, aufgrund welcher konkreten Anfrage GPT-4 welches verblüffende Ergebnis lieferte.</p>
<p>Als Beispiel, dass laut der Autoren „GPT-4 mehr gesunden Menschenverstand zeigt als frühere Modelle“, wurde dieser Prompt verglichen:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>„Hier haben wir ein Buch, 9 Eier, einen Laptop, eine Flasche und einen Nagel. Bitte sag mir, wie man sie stabil aufeinanderstapelt.“</em></p>
<p>Die Antwort von ChatGPT auf der Basis GPT-3.5 führt noch zu einem Schmunzeln:</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><em>Platziere die Flasche auf einer flachen Oberfläche.</em></li>
<li><em>Balanciere vorsichtig den Nagel auf der Flasche.</em></li>
<li><em>Lege die Eier auf den Nagel und achte darauf, dass sie ausbalanciert sind und nicht zur Seite kippen.</em></li>
<li><em>Platziere den Laptop auf den Eiern, achte wieder darauf, dass er ausbalanciert ist und nicht zur Seite kippt.</em></li>
<li><em>Lege schließlich das Buch auf den Laptop</em></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="padding-left: 40px;"><em>Dieser Stapel ist möglicherweise nicht sehr stabil, daher ist es wichtig, vorsichtig damit umzugehen. Alternativ könntest du versuchen, die Objekte in einer anderen Reihenfolge zu stapeln oder einige der Objekte als Stützen für andere zu verwenden, um einen stabileren Stapel zu schaffen.</em></p>
<p>Verblüffend dann die Antwort von GPT-4:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Eine mögliche Art, die Objekte stabil übereinander zu stapeln, ist:</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><em>Lege das Buch flach auf eine ebene Fläche wie einen Tisch oder den Boden. Das Buch wird als Basis des Stapels dienen und eine große und stabile Unterstützung bieten.</em></li>
<li><em>Ordne die 9 Eier auf dem Buch in einem 3 mal 3 Quadrat an, wobei du etwas Platz zwischen ihnen lässt. Die Eier bilden eine zweite Schicht und verteilen das Gewicht gleichmäßig. Stelle sicher, dass die Eier nicht gebrochen oder beschädigt sind, und behandle sie vorsichtig, um ein Fallen zu vermeiden.</em></li>
<li><em>Platziere das Laptop auf den Eiern, mit dem Bildschirm nach unten und der Tastatur nach oben. Der Laptop wird passgenau innerhalb der Begrenzungen des Buches und der Eier sitzen, und seine flache und starre Oberfläche wird eine stabile Plattform für die nächste Schicht bieten. Stelle sicher, dass der Laptop geschlossen und ausgeschaltet ist, und drücke keine Tasten oder Knöpfe.</em></li>
<li><em>Platziere die Flasche auf dem Laptop, mit dem Deckel nach oben und dem Boden nach unten. Die Flasche wird dem Stapel etwas Höhe und Balance verleihen, und ihre zylindrische Form wird die Kontaktfläche mit dem Laptop reduzieren. Stelle sicher, dass die Flasche leer und geschlossen ist, und schüttle oder kippe sie nicht.</em></li>
<li><em>Platziere den Nagel auf dem Flaschendeckel, mit der spitzen Seite nach oben und der flachen Seite nach unten. Der Nagel wird das letzte und kleinste Objekt im Stapel sein, und seine scharfe Spitze wird verhindern, dass er vom Flaschenhals rollt oder rutscht. Stelle sicher, dass der Nagel sauber und gerade ist, und berühre oder bewege ihn nicht.</em></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Autoren gehen so weit zu sagen, dass GPT-4 bereits eine „frühe, aber immer noch unvollständige Version einer AGI&#8220; sei. AGI steht für &#8222;Artificial General Intelligence&#8220; (zu deutsch: künstliches Allgemeinsystem). Es bezeichnet eine KI, die in der Lage ist, eine Vielzahl von intellektuellen Aufgaben zu lösen, die normalerweise von einem menschlichen Verstand bewältigt werden können. Im Gegensatz zu einer spezialisierten künstlichen Intelligenz, die darauf ausgelegt ist, eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, soll eine AGI in der Lage sein, verschiedene komplexe Aufgaben zu bewältigen, ohne dass eine spezifische Programmierung oder Anpassung erforderlich ist.</p>
<p>Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels war GPT-4 bereits für zahlenden Anwender von „ChatGPT Plus“ verfügbar.</p>
<h2>The genie is out of the bottle: Was bedeutet das für Unternehmer?</h2>
<p>Klar, es gibt Unternehmen, die ganz offensichtlich den iPhone-Moment ignoriert haben. Der war im Jahr 2007. Doch über 15 Jahre danach gibt beispielsweise noch Versicherungsunternehmen, bei denen Kunden vergeblich nach einer Möglichkeit suchen, über ihr Smartphone oder Tablet eine Schadensabwicklung anzustoßen. Dass Versicherer, die mit der Digitalisierung nicht mehr in den Kinderschuhen stecken, eine höhere Kundenzufriedenheit erreichen, liegt auf der Hand. Außerdem dürften sie durch die Digitalisierung Kosten sparen. Dadurch haben sie den Spielraum, einen Teil der Einsparungen zu nutzen, um über günstigere Prämien mehr Neukunden zu gewinnen.</p>
<p>So wie das Definieren und Umsetzen einer Digitalisierungsstrategie Unternehmen fit für die Zukunft gemacht hat, so wird es jetzt auch bei der Berücksichtigung von Chatbots und ganz allgemein von AI in der Unternehmensstrategie sein. Außerdem braucht es unternehmensinterne Richtlinien, wie Mitarbeiter diese Tools nutzen. Viel Zeit bleibt Unternehmen nicht. Auch wenn manche den Impuls verspüren, ChatGPT zu verbieten, so gleicht das dem Versuch, den Geist schnell wieder zurück in die Flasche zu drücken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Über den Autor</h2></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Jens Spaniel hilft nicht erst seit der Einführung des iPhones Unternehmen in der Definition einer Digitalisierungsstrategie. Seit 2014 hat er als freiberuflicher Berater Unternehmen bei der Umsetzung der digitalen Agenda und beim Wechsel zu agilen Methoden unterstützt. Als Unternehmer und Gründer der CERTENTIC GmbH hat er gezeigt, dass er sowohl die IT-Fachseite beraten kann als auch die Sprache der Kaufleute und Unternehmer spricht. Neue Technologien, Tools und Methoden sieht er als Erfolgsfaktoren, die jedoch zielgerichtet einzusetzen sind und die Akzeptanz der Mitarbeiter benötigen. Sein oberstes Ziel ist es, dass seine Kunden ihre unternehmerischen Ziele erreichen. Da er das als Teamleistung aller Mitarbeiter seiner Kunden sieht, versucht er den Einzelnen darin zu unterstützen, sein Potenzial auszuschöpfen.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_gallery et_pb_gallery_2  et_pb_bg_layout_light et_pb_slider et_pb_gallery_fullwidth">
				<div class="et_pb_gallery_items et_post_gallery clearfix" data-per_page="4"><div class="et_pb_gallery_item et_pb_bg_layout_light et_pb_gallery_item_2_0"><div class="et_pb_gallery_image landscape">
					<a href="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/GruppePinwand.png" title="GruppePinwand">
					<img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="399" src="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/GruppePinwand.png" class="wp-image-6255" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/GruppePinwand.png 600w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2023/04/GruppePinwand-480x319.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 600px, 100vw" />
					
				</a>
				</div></div></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Sie wollen auf meine Erfahrung zurückgreifen?</p>
<p>Dann freue ich mich auf Ihren Kontakt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_0_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_animated et_pb_bg_layout_light" href="/#Kontakt">Jetzt kontaktieren</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.strategieskipper.de/was-chatgpt-fuer-unternehmer-bedeutet/">Was ChatGPT für Unternehmer bedeutet: Der iPhone-Moment der KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.strategieskipper.de">Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DSGVO im Alltag der Architekten und Entwickler von Software</title>
		<link>https://www.strategieskipper.de/dsgvo-im-alltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Spaniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2019 09:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen/Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[DSGVO GDPR Datenschutz Softwareentwicklung Softwarearchitektur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.strategieskipper.de/?p=5835</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.strategieskipper.de/dsgvo-im-alltag/">DSGVO im Alltag der Architekten und Entwickler von Software</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.strategieskipper.de">Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>DSGVO im Alltag der Architekten und Entwickler von Software</h2>
<p><span style="font-size: 14px;">Die DSGVO hat die Herangehensweise in Softwareprojekten grundlegend verändert – sollte man zumindest meinen, nachdem man sich einen ersten Überblick über die Vorgaben verschafft hat. Vor allem die Cookie-Meldungen auf Webseiten erinnern uns ständig daran, dass Unternehmen und Behörden an ihren IT-Lösungen gearbeitet haben. Doch der Geist der DSGVO wollte mehr erreichen: ein grundsätzliches Bewusstsein um den Umgang mit personenbezogenen Daten. Und das sollte sich auf (fast) jedes Softwareprojekt auswirken.</span></p>
<p>Aber hat es das auch? Sind die Grundsätze bei Softwarearchitekten, Datenanalysten und Softwareentwicklern angekommen? Ist es bereits zu einer Gewohnheit geworden, Verfahrensverzeichnisse zu pflegen und die Lebensdauer eines Datensatzes zu definieren, der personenbezogene Informationen enthält?</p>
<p>Dieser Artikel richtet sich an alle Experten, die Software erstellen, pflegen und betreiben. Darüber hinaus versuche ich den Artikel auch für Nicht-ITler verständlich zu halten, denn gerade auch die Kollegen aus dem Marketing oder aus HR/Personal stellen an die IT regelmäßig Anforderungen, die die Verwendung von personenbezogenen Daten einschließen. Der Artikel soll helfen, sich und das eigene Team zu sensibilisieren und den Geist der Verordnung zu verstehen. So ist es möglich, die Verordnung in der täglichen Arbeit einzuhalten. Dann kann man bei der Umsetzung des Datenschutzes agieren – anstatt gezwungen zu werden, kurzfristig zu reagieren.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_3_5 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: 14px;">Noch ist wenig öffentlich dazu bekannt geworden, dass mittelständische Unternehmen die empfindlichen Sanktionen der DSGVO zu spüren bekommen haben. Aber dazu soll es ja auch nicht kommen. Die Sanktionen sind in nationalem Recht festgeschrieben, z. B. in § 42 BDSG. Danach kann mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden, wer unberechtigt personenbezogene Daten verarbeitet, wenn diese nicht allgemein zugänglich sind und er sich dadurch einen Vorteil verschafft. Es kann also sehr persönlich werden. Deshalb ist Handeln angesagt, bevor es richtig weh tut und ins Mark des Unternehmens trifft.</span><span style="font-size: 14px;"> </span></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2019/10/Schmerz.jpg" alt="" title="" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2019/10/Schmerz.jpg 400w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2019/10/Schmerz-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" class="wp-image-5842" /></span>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Das Auskunftsbegehren</h3>
<p>Früher oder später wird der Zeitpunkt kommen, wo ein Unternehmen zu reagieren hat. Da kommt eine E-Mail dem Sinne nach:</p>
<blockquote>
<p>„Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>auf Grundlage des <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;from=DE#d1e2528-1-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel 15</a> der DSGVO bitte ich um Auskunft, welche Daten zu meiner Person bei Ihnen gespeichert sind, zu welchen Zwecken Sie diese speichern und verarbeiten, wann Sie diese löschen werden und an wen meine Daten weitergegeben wurden.“</p>
</blockquote>
<p>Eine andere Variante könnte lauten:</p>
<blockquote>
<p>„Auf der Grundlage des Artikel 15 Abs. 3 bitte ich um Kopien der Daten, die sich auf meine Person beziehen.“</p>
</blockquote>
<p>Noch spannender wird es, wenn bezugnehmend auf <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;from=DE#d1e2621-1-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel 17</a> eine Person die Einwilligung zur Verarbeitung der Daten widerruft oder die unverzügliche Löschung bestimmter oder aller auf sie bezogenen Daten fordert.</p>
<h3>Der Hintergrund des Auskunftsrechts</h3>
<p>Das Auskunftsrecht ist nicht dazu da, Rechtsabteilungen mit der Abwehr zu beschäftigen oder damit enttäuschte Kunden Unternehmen schikanieren können. Tatsächlich stehen nachvollziehbare Gründe hinter diesem Recht. Zur DSGVO existieren zahlreiche „Erwägungsgründe“, die helfen, Regelungen zu verstehen und diese umzusetzen. So lautet der Erwägungsgrund 63 auszugsweise:</p>
<p>„Eine betroffene Person sollte ein Auskunftsrecht hinsichtlich der sie betreffenden personenbezogenen Daten, die erhoben worden sind, besitzen und dieses Recht problemlos und in angemessenen Abständen wahrnehmen können, um sich der Verarbeitung bewusst zu sein und deren Rechtmäßigkeit überprüfen zu können. … Jede betroffene Person sollte daher ein Anrecht darauf haben zu wissen und zu erfahren, insbesondere zu welchen Zwecken die personenbezogenen Daten verarbeitet werden und, wenn möglich, wie lange sie gespeichert werden, wer die Empfänger der personenbezogenen Daten sind, nach welcher Logik die automatische Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt und welche Folgen eine solche Verarbeitung haben kann, zumindest in Fällen, in denen die Verarbeitung auf Profiling beruht. Nach Möglichkeit sollte der Verantwortliche den Fernzugang zu einem sicheren System bereitstellen können, der der betroffenen Person direkten Zugang zu ihren personenbezogenen Daten ermöglichen würde. Dieses Recht sollte die Rechte und Freiheiten anderer Personen, etwa Geschäftsgeheimnisse oder Rechte des geistigen Eigentums und insbesondere das Urheberrecht an Software, nicht beeinträchtigen. Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass der betroffenen Person jegliche Auskunft verweigert wird. Verarbeitet der Verantwortliche eine große Menge von Informationen über die betroffene Person, so sollte er verlangen können, dass die betroffene Person präzisiert, auf welche Information oder welche Verarbeitungsvorgänge sich ihr Auskunftsersuchen bezieht, bevor er ihr Auskunft erteilt.“</p>
<h3>Die Erwartung von Datenschutzbehörden</h3>
<p>Wie die Antwort auf ein Auskunftsbegehren aussehen sollte, haben Datenschutzbehörden inzwischen konkretisiert. Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat beispielsweise <a href="https://www.datenschutzbeauftragter-online.de/wp-content/uploads/2019/04/Auskunftsrecht-Muster-gute-Auskunft-4-2019.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein Musterantwortschreiben</a> veröffentlicht.</p>
<h3>Das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten</h3>
<p>Um ein Auskunftsbegehren beantworten zu können, muss ein Unternehmen zunächst einmal wissen, in welchen IT-Lösungen und Datenbanken potentiell personenbezogene Daten gespeichert sein können. Das war früher, als es eine zentrale Unternehmenssoftware gab, schon nicht gerade leicht zu beantworten. Heute, wo die Vorteile der Microservice-Architektur dieser zu einem Siegeszug verholfen hat, können Daten zu einer Person von mehreren Programmen (Services) verarbeitet und gespeichert werden. Was in vielen Fällen Vorteile mit sich bringt, wird hier zu einem Nachteil: dass Prinzip der Microservices, dass jeder Service seinen eigenen Datenspeicher bzw. seine eigene Datenbank haben sollte, statt auf eine einzige zentrale Datenbank zuzugreifen.</p>
<p>Doch genau dabei, nämlich bei der Suche nach potentiellen Speicherorten, sollte eine weitere Vorschrift helfen: das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten. Es wird in <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;from=DE#d1e3277-1-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel 30</a> beschrieben. Dieses Verzeichnis zu haben und es aktuell zu halten, ist nicht nur hilfreich; Aufsichtsbehörden, wie das bereits zitierte Bayrische Landesamt für Datenschutzaufsicht, können Einsicht in das Verzeichnis eines Unternehmens fordern. Dass die Behörden das auch zunehmend tun, verrät ein Blick auf deren Internetseiten.</p>
<h3>Den Teufel nicht an die Wand malen</h3>
<p>Dann ist da noch das gestiegene Risiko, dass vertrauliche Daten an die Öffentlichkeit oder an Unbefugte gelangen. Man spricht dann von einem „data breach“, einer Datenpanne oder einem Datenleck. Wer seine öffentlichen IP-Adressen überwacht, dürfte bestätigen: die Anzahl der Eindringversuche durch Hacker hat 2019 massiv zugenommen. Doch das Risiko, dass Daten des Unternehmens in unbefugte Hände gelangen, lässt sich nicht alleine an der Firewall eliminieren: immer häufiger gelangen Daten von innen nach außen, weil Mitarbeiter E-Mail-Anhänge oder Webseiten geöffnet haben, durch die auf Rechnern im Unternehmen – hinter der Firewall – Schadsoftware installiert wurde, die dann fleißig Daten sammelt und nach draußen weiterleitet.</p>
<p>Dann ist da noch das Risiko, dass Mitarbeiter Daten nach außen geben, entweder aufgrund von menschlichem Versagen oder Sabotage. In der englischen Wikipedia existiert der Artikel <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_data_breaches" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„List of data breaches“</a>, der sicher nur die Spitze des Eisberges auflistet. Interessant ist dabei die Spalte „Method“. Es überrascht, wie häufig „accidentally published“ oder „inside job“ zu finden sind.</p>
<p>Auffällig ist ebenfalls, dass für 2019 kaum Unternehmen mit Sitz in der EU zu finden sind. Dabei schreibt <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;from=DE#d1e3446-1-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel 33</a> vor, dass eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten innerhalb von 72 Stunden an die Aufsichtsbehörde zu melden ist – was natürlich nicht bedeutet, dass eine Verletzung auch öffentlich bekannt wird. Der Artikel definiert außerdem, welche Angaben die Meldung zu enthalten hat. Darüber hinaus sind gemäß <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;from=DE#d1e3502-1-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel 34</a> von einem Datenleck betroffene Personen zu verständigen, sofern von einem hohen Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten auszugehen ist.</p>
<p>Damit eine Meldung frist- und formgerecht erfolgen kann und ggf. auch Betroffene informiert werden, sollten unternehmensinterne Prozesse existieren. Auch muss bekannt sein, welche Art von Daten in welchem IT-System verarbeitet werden, um im Fall eines Schadens auch handeln zu können. Auch dabei hilft ein aktuelles Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.</p>
<h3>DSGVO in Fleisch und Blut</h3>
<p>Für erfahrene Architekten und Entwickler ist es in Fleisch und Blut übergegangen, auf Wartbarkeit, Einfachheit, Kompaktheit und Robustheit/Qualität von Code zu achten. DRY ist nur eines der Konzepte, Unit Tests ein Weiteres. Auch wenn es zunächst einmal zusätzliche Zeit kostet, Unit Tests zu entwerfen und zu schreiben, so hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass man letztendlich Zeit und Kosten spart. Zeit und Kosten, vor allem auch empfindliche Strafen, kann man auch sparen, wenn Architekten und Entwickler noch ein weiteres Prinzip verinnerlichen: das Bewusstsein um die besondere „Empfindlichkeit“ von personenbezogenen Daten. Um dieses Bewusstsein aufzubauen, sollte man sich mindestens diese drei Artikel der DSGVO zu verinnerlichen:</p>
<ul>
<li><a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;from=DE#d1e1825-1-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel 5</a><br /> Hier werden <strong>6 Grundsätze</strong> genannt, die bei der Verarbeitung personenbezogener Daten einzuhalten sind. Diese sind:
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Rechtmäßigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben, Transparenz</li>
<li>Zweckbindung</li>
<li>Datenminimierung, also Datensparsamkeit</li>
<li>Richtigkeit</li>
<li>Speicherbegrenzung, was bedeutet, jede gespeicherte Information mit einem Löschdatum zu versehen</li>
<li>Integrität und Vertraulichkeit</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Der Artikel erinnert auch daran, dass ein Unternehmen, bzw. um genau zu sein, die dort verantwortliche Person, <strong>rechenschaftspflichtig</strong> ist.</p>
<ul>
<li><a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;from=DE#d1e1906-1-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel 6</a><br /> Zählt 6 Umstände auf, unter denen die Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten überhaupt legal ist. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;from=DE#d1e2044-1-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel 8</a> erweitert diese noch um besondere Bedingungen für die Daten von Kindern.</li>
<li><a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679&amp;from=DE#d1e3395-1-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel 32</a><br /> beschreibt Grundsätze, Verfahren und Verhaltensregeln, um die Sicherheit der Daten sicherzustellen. Dazu gehören Pseudonymisierung, Verschlüsselung aber auch Konzepte, zur Wiederherstellung der Daten bei einem physischen oder technischen Zwischenfall.</li>
</ul>
<h3>DSGVO in der täglichen Routine</h3>
<p>Zusammengefasst sollte ein Architekt oder ein Entwickler folgendes bedenken, wenn ein Stück Software entsteht, das personenbezogene Daten verarbeitet oder speichert:</p>
<ul>
<li>Diese Information kann durch eine Person durch ein Auskunftsbegehren abgefragt werden und muss dann in der Auskunft aufgeführt werden.</li>
<li>Die Person oder eine Aufsichtsbehörde können einen Nachweis verlangen, dass die Verarbeitung einer Information rechtens war.</li>
<li>Die Person kann die Löschung einzelner oder aller Daten verlangen, wobei Ausnahmen bestehen und gewisse Daten aufgrund anderer regulatorischer Vorgaben erst nach Ablauf einer Aufbewahrungsfrist gelöscht werden dürfen.</li>
<li>Die Information muss nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht werden.</li>
<li>Die Information kann unberechtigt offengelegt werden. Dann sind Melde- und ggf. Informationspflichten einzuhalten.</li>
<li>Personenbezogene Daten sind zu pseudonymisieren und zu verschlüsseln.</li>
<li>Eine Wiederherstellung der Daten ist bei einem physischen oder technischen Zwischenfall sicherzustellen.</li>
</ul>
<p>Wie lassen sich diese Anforderungen erfüllen? Auch hier führen viele Wege nach Rom. Besonders spannend wird es, wenn individuelle Softwarelösungen nach einer Microservice-Architektur entworfen wurden und/oder diese in der Cloud betrieben werden.</p>
<p>Sie wollen auf meine Erfahrung zurückgreifen?</p>
<p>Dann freue ich mich auf Ihren Kontakt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_1_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_1 et_animated et_pb_bg_layout_light" href="/#Kontakt">Jetzt kontaktieren</a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Disclaimer </h3>
<p>Der Artikel schöpft aus meinen Erfahrungen aus unterschiedlichen Projekten bei verschiedenen Kunden aus 20 Monaten in Vorbereitung auf die DSGVO und in deren Umsetzung. Ich bin kein Jurist und kann daher auch keine verbindlichen Aussagen treffen. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung und ersetzt auch keine. Entsprechend muss ich eine Haftung aufgrund meiner Aussagen ausschließen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.strategieskipper.de/dsgvo-im-alltag/">DSGVO im Alltag der Architekten und Entwickler von Software</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.strategieskipper.de">Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Organisationen: Traditionell vs. Agil</title>
		<link>https://www.strategieskipper.de/traditionell-vs-agil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Spaniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 20:13:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen/Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[IT Berater Scrum Agil Projektmanagement]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.strategieskipper.de/wordpress/?p=4102</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.strategieskipper.de/traditionell-vs-agil/">Organisationen: Traditionell vs. Agil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.strategieskipper.de">Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>You will find this article in english <a href="#English">below</a>.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Organisationen: Traditionell vs. agil</h2>
<p>In Verbindung mit der digitalen Transformation liest man häufig auch von der Notwendigkeit einer Transformation der eigenen Organisation. Ziel ist eine agile Organisation.</p>
<p>Was ist darunter zu verstehen? Was unterscheidet traditionelle Organisationsformen und Methoden von agilen? Wie unterscheidet sich die Arbeit insbesondere bei der Produktentwicklung und einführung, z. B. für eine Software? Wie unterscheidet sich im Fall von Software der spätere IT-Betrieb?</p>
<p>In diesem Artikel möchte ich auf diese Fragen eingehen und die Stärken und Schwächen beleuchten, aber auch die Herausforderungen, die sich nach meiner Erfahrung durch agile Methoden für Organisationen ergeben.</p>
<h3>Traditionelle Modelle</h3>
<h4>Wasserfallmodell</h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_16  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Nach dem Wasserfallmodell werden einzelne Projektphasen sequentiell bearbeitet. Der Fluss des Projekts erfolgt von einer Phase zur die nächsten, ähnlich einem Wasserfall mit mehreren Kaskaden. Die Phasen werden traditionell wie in Abbildung 1 dargestellt, gegliedert.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_17  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="/wp-content/uploads/2017/11/2016-03-25_Wasserfallmodell.png" alt="" title="Abbildung 1 Schema des Wasserfallmodells nach Paul Hoadley, Paul Smith und Shmuel Csaba Otto Traian, CC BY-SA 3.0" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/2016-03-25_Wasserfallmodell.png 640w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/2016-03-25_Wasserfallmodell-300x225.png 300w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/2016-03-25_Wasserfallmodell-510x382.png 510w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" class="wp-image-4103" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em> Abbildung 1 Schema des Wasserfallmodells nach Paul Hoadley, Paul Smith und Shmuel Csaba Otto Traian, CC BY-SA 3.0</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_13">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_18  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>An der Abarbeitung einer Phase sind häufig, ähnlich wie bei Gewerken bei einem Hausbau, spezialisierte Mitarbeiter beteiligt:</p>
<ul>
<li>bei den Beschreibungen der Anforderungen, häufig in Form eines Lastenhefts, Mitarbeiter und spätere Anwender aus den betroffenen operativen Bereichen ggf. unterstützt durch Arbeitskreise und Berater,</li>
<li>im Entwurf IT-Architekten, die zumeist ein Pflichtenheft und einen Architekturentwurf erstellen, auf dessen Basis häufig ein Festpreisangebot abgegeben und Werkvertrag mit dem implementierenden Dienstleister geschlossen wird,</li>
<li>in der Implementation Entwickler, die die Lösung auf Basis des Pflichtenhefts und ggf. ergänzenden Informationen der IT-Architekten programmieren,</li>
<li>in der Überprüfung Tester des implementierenden Dienstleisters mit nachfolgenden Integrations- und Abnahmetests durch den Auftraggeber, an dem dann die Mitarbeiter beteiligt sind, die die Anforderungen beschrieben haben.<span style="font-size: 14px;"> </span></li>
</ul>
<p>Übergreifend koordiniert werden diese Phasen und Mitarbeiter durch einen Projektleiter. Erfolgt die Implementation durch Entwickler des eigenen Unternehmens, so sind die Mitarbeiter häufig in einer Matrix organisiert und temporär dem Projektleiter fachlich zugeordnet.<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<h4>Klassischer IT-Betrieb</h4>
<p><span style="font-size: 14px;">Der klassische IT-Betrieb folgt häufig den Grundsätzen von ITIL. ITIL ist eine Sammlung von Best-Practice-Ansätzen und beschreibt Prozesse, Funktionen und Rollen zum Betrieb von IT-Infrastruktur.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Im klassischen IT-Betrieb hat der zuverlässige und störungsfreie Betrieb die oberste Priorität. Viele Organisationen setzen dabei ITIL dahingehend um, dass die Entwicklung und der IT-Betrieb organisatorisch und disziplinarisch voneinander getrennt sind. Neue Softwarereleases werden in geplanten Zyklen nach eigenen Tests durch Mitarbeiter des IT-Betriebs in produktiven Umgebungen bereitgestellt. Je nach Organisation wird monatlich oder einmal im Quartal ein neues Release bereitgestellt. In Abstimmung mit dem oder den Projektleitern wird festgelegt, welche Funktionen (Features) in ein Release aufgenommen werden. Die Erstellung des Release folgt zumeist dem Wasserfallmodell.</span></p>
<h3>Agile Modelle<span style="font-size: 14px; color: rgba(56, 56, 56, 0.921569); font-family: Raleway, Helvetica, Arial, Lucida, sans-serif; font-weight: 500;"> </span></h3>
<h4>Scrum / Kanban<span style="font-size: 14px; color: rgba(56, 56, 56, 0.921569); font-family: Raleway, Helvetica, Arial, Lucida, sans-serif; font-weight: 500;"> </span></h4>
<p>Scrum, als Beispiel für ein verbreitetes agiles Framework, kennt ebenfalls die Tätigkeiten der Anforderungsdefinition, des Entwurfes, der Implementation und der Überprüfung. Allerdings durchläuft nicht das gesamte zu erstellende Gewerk einmal diese Phasen wie im Wasserfallmodell in einem Stück, sondern die Anforderungen werden in mehreren Schritten, sogenannten Sprints, realisiert. <span>Das zu entwickelnde Werk oder die zu erstellende Softwarelösung wird als Produkt betrachtet. Hierbei übernimmt der &#8222;Product Owner&#8220; sowohl fachliche als auch budgetäre Verantwortung.</span></p>
<p>Scrum folgt einem empirischen Ansatz mit den Säulen Transparenz, Überprüfung (Inspect) und Anpassung (Adapt). Das, was man durch regelmäßige Überprüfungen lernt, fließt in Form von Anpassungen in die weitere Produktentwicklung ein. Bei der Überprüfung wird ausdrücklich das Feedback von Kunden berücksichtigt, um das Produkt tatsächlich an den aktuellen Anforderungen des Marktes auszurichten. Außerdem stützt sich Scrum auf die Grundsätze von Lean Thinking, wozu das &#8222;Pull-Prinzip&#8220; gehört und das Ziel, Verschwendung zu vermeiden. Der Scrum-Guide ist <a href="https://scrumguides.org/docs/scrumguide/v2020/2020-Scrum-Guide-German-männlich-male-version.pdf">hier</a> verfügbar.<span></span></p>
<p>Das Produkt wird gemeinschaftlich von einem Scrum-Team realisiert. Zum Scrum-Team gehört der Product Owner, das Entwicklerteam und ein &#8222;Scrum Master&#8220;.</p>
<p><span>Der Scrum Master ist kein klassischer Projektmanager, sondern eher ein &#8222;Facilitator&#8220; für das Scrum-Team. Seine Hauptaufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass das Scrum-Team das Scrum-Framework und den empirischen Ansatz korrekt versteht und erfolgreich anwendet.</span><span> Insbesondere fördert er das Team in der Fähigkeit zur Selbstorganisation. </span>Er hält dem Team auch &#8222;den Rücken frei&#8220;, indem er dort, wo Engpässe oder Hindernisse (Impediments) entstehen, sich Team-intern und -extern eine Lösung fördert.</p>
<p>Das Entwicklerteam besteht aus Architekten, Entwicklern und Testern. Das Team verfügt über alle erforderlichen Fähigkeiten und Mittel (Ausstattung, Werkzeuge), um das Produkt realisieren zu können.</p>
<p>Zu Beginn der Produktentwickler erstellt der Product Owner gemeinsam mit den Anforderern (Stakeholdern) das sogenannte Product Backlog, eine grobe Liste der Anforderungen. Der Product Owner kommunizierte auch mit Stakeholdern, die nicht nur fachliche Anforderungen an das Produkt haben, sondern in jeglicher Hinsicht Einfluss auf das Produkt nehmen (z. B. Datenschutz, IT-Security, Rechtsabteilung).</p>
<p><span>Nachdem das Produkt Backlog durch den Product Owner priorisiert wurde, </span><span>kann die eigentliche Umsetzung beginnen. Das Produkt wird nun schrittweise in sogenannten &#8222;Sprints&#8220; realisiert, wie in Abbildung 2 gezeigt. Ein Sprint dauert zwischen zwei und vier Wochen. Danach beginn der Zyklus von Neuem. Inzwischen wurden weitere Anforderungen beschrieben und im Product Backlog priorisiert. Der empirische Ansatz ermöglicht es nun, flexibler (agiler) als im klassischen Wasserfallmodell noch während der Produktentwicklung Anpassungen vorzunehmen, um ein marktgerechtes Produkt entstehen zu lassen.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="505" height="349" src="/wp-content/uploads/2017/11/032416_1629_Organisatio2.png" alt="" title="" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1629_Organisatio2.png 505w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1629_Organisatio2-300x207.png 300w" sizes="(max-width: 505px) 100vw, 505px" class="wp-image-4104" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Abbildung 2 Schema Vorgehen in Scrum-Projekten, <br /></em><em>Quelle: DasScrumTeam AG</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_20  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: 14px;"></span></p>
<p>Ein Sprint ist vergleichbar mit einem Teilprojekt. Zu Beginn eines Sprints plant das Scrum-Team gemeinsam den Umfang des kommenden Sprints. Der Product Owner bringt dazu den Vorschlag für ein Sprint-Ziel ein. Das Entwicklerteam wählt aus dem Product Backlog zum Sprint-Ziel passende Einträge und übernimmt diese in das vom Entwicklerteam gemeinsam verantwortete Sprint Backlog. Nach dem gemeinsamen &#8222;Commitment&#8220; des Entwicklerteams zum Sprint-Ziel und dem geplanten Sprint Backlog, beginnt die Realisierung.  </p>
<p>Typisch für Scrum ist, dass sich das Entwicklerteam täglich zu einem kurzen, maximal 15-minütigem Meeting trifft, in dem es die Arbeit für den aktuellen Tag abstimmt und eventuelle Hindernisse anspricht.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_15">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>Am Ende jedes Sprints steht ein betriebsbereites Produktinkrement zur Verfügung, das die geplanten Anforderungen erfüllt. Das Scrum-Team präsentiert dieses Produktinkrement während des sogenannten Sprint-Reviews den Stakeholdern. Während dieses Meetings gibt der Product Owner außerdem einen Überblick über die gesetzten Prioritäten und die Zielsetzungen für den kommenden Sprint. Die Sprint-Review dient somit nicht nur als bloße Demonstrationsveranstaltung, sondern fungiert als interaktives Arbeitsmeeting für das Scrum-Team und die beteiligten Stakeholdern. Idealerweise nehmen daran auch Kunden teil. Die Sprint Review setzt also die empirischen Säulen von Scrum Transparenz, Überprüfung und Anpassung um.</span></p>
<p>Um die Zusammenarbeit des Scrum-Teams zu verbessern, trifft sich dieses unter Anleitung des Scrum-Masters am Ende des Sprints (Sprint Retrospektive, Lessons learned). Auch dieses Meeting dient zur Überprüfung und hat Anpassung zum Ziel.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">Zur Steuerung der Aufgaben des Teams wird Scrum häufig mit Kanban kombiniert. Dieser ursprünglich aus der Automobilfertigung stammende Ansatz wurde auf die Softwareentwicklung übertragen. Die einzelnen Aufgaben werden dabei auf Kanban-Karten notiert und durchlaufen die Softwareproduktion. Als einzelne Produktionsbereiche gelten dabei zumeist Design, Test-Preparation, Development, Test und Deployment. Die Produktion erfolgt typisch für Kanban nach dem Pull-Prinzip. Nachfolgende Produktionsbereiche fordern bei freien Kapazitäten beim vorausgehenden Produktionsbereich neue Aufgaben an. Ein Prinzip von Kanban ist, den Fluss der Arbeit zu visualisieren. So ist auf dem Kanban-Board erkennbar, wie vielen Aufgaben in welchem Produktionsbereich stecken (WiP/Work in Progress). So werden Engpässe in einzelnen Bereichen leichter erkennbar, wodurch der Prozess der Realisierung der Features optimiert werden kann.</span><span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<p>Neben Features werden auch Bugs auf Kanban-Karten notiert und durchlaufen ebenso den gesamten Prozess.</p>
<h4>Continuous Integration, Continuous Delivery und DevOps</h4>
<p>Auf der Basis von agilen Methoden wie Scrum und Extreme Programming haben sich Konzepte etabliert, die eine kurzfristige und doch hohen Qualitätsansprüchen genügende Bereitstellung von Software ermöglichen. Das Konzept der Continuous Integration beschreibt Prozesse, Grundsätze und Anforderungen an Werkzeuge, um fortlaufend und mit einem hohen Automatisierungsgrad qualitativ hochwertige Software zu erstellen. Automatisiert meint dabei nicht, dass die Programmierung selbst automatisiert erfolgt. Diese Tätigkeit obliegt nach wie vor Entwicklern. Die Continuous Integration automatisiert jedoch den Prozess, der aus dem Quellcode eine neue Programmversion des Softwareprodukts baut (Software Build).</p>
<p>Ein wesentliches Element sind dabei automatisierte Tests, sogenannte Unittests. Als Grundlage für einen Unittest dienen Business Cases, die durch den jeweiligen Fachbereich beschrieben werden. Ein Business Case beschreibt einen konkreten Geschäftsvorfall, beispielsweise:<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<p>Der Mitarbeiter Müller aus der Niederlassung 0815 erfasst am 15.01.2016 für die Sendung 4711 eine Retoure an den Versender aufgrund einer Annahmeverweigerung durch den Empfänger. Erwartet wird dabei, dass der Mitarbeiter durch die Software einen Fehlerhinweis erhält, da in der Datenbank bereits dokumentiert ist, dass die Zustellung der Sendung am 14.01.2016 erfolgte.<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<p>Der Entwickler verwendet den Business Case, um ein kleines Testprogramm zu schreiben. Dieses ruft die Softwarefunktion oder Methode (z. B. eine API-Funktion) auf, die durch den Test überprüft werden soll und durch den beschriebenen Business Case genutzt wird. Dabei nutzt er die konkreten Informationen aus dem Business Case als Parameter für den Funktionsaufruf. Da der Business Case auch das erwartete Ergebnis definiert, kann das Testprogramm dieses mit der tatsächlichen Rückgabe der getesteten Funktion vergleichen. Stimmen erwartetes und tatsächliches Ergebnis überein, so ist der Test erfolgreich, andernfalls fehlerhaft.<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<p>Während der automatischen Erstellung eines Software Builds werden alle Unittests durchlaufen. Nur wenn alle Unittests erfolgreich abgeschlossen werden konnten, steht eine neue ausführbare Programmversion zur Verfügung.</p>
<p>Das Konzept der Continuous Delivery führt den Prozess der Continuous Integration fort und beschreibt Techniken und Prozesse, wie neue Programmversionen in kurzen Zyklen für die stabile produktive Nutzung bereitgestellt werden.</p>
<p>Zur Umsetzung von Continuous Delivery beschreibt der DevOps-Ansatz eine entsprechende Philosophie und einen organisatorischen Rahmen. Der Kern liegt darin, wie die Zusammenarbeit zwischen den Entwicklern (Dev) und dem IT-Betrieb (Ops) verbessert werden kann. In klassischen Organisationen sind diese beiden Abteilungen voneinander getrennt und verfolgen kollidierende Ziele: die Entwickler möchten möglichst kurzfristig und häufig neue Programmversionen an den Endanwender ausliefern, um Bugfixes und neue Funktionen bereitzustellen; der IT-Betrieb möchte möglichst selten Änderungen an der produktiven Umgebung, da jede Änderung das potentielle Risiko trägt, den IT-Betrieb zu stören. Der DevOps-Ansatz fördert dabei eine Kultur, die die Zusammenarbeit zum Nutzen des Endanwenders verbessert, ohne Risiken für den stabilen IT-Betrieb zu erhöhen. Das Softwarearchitekturmodell der Microservices legt dabei eine technische Grundlage, um auftretende Fehler und Störungen im Betrieb zu begrenzen und optimal zu behandeln.<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<h3>Vergleich der Modelle<span style="font-size: 14px; color: rgba(56, 56, 56, 0.921569); font-family: Raleway, Helvetica, Arial, Lucida, sans-serif; font-weight: 500;"> </span></h3>
<p>Welches Vorgehensmodell für welches Projekt besonders geeignet ist, um zuverlässig und kosteneffizient die Projektziele zu erreichen, hängt insbesondere von der Komplexität des Projekts ab und der an dem Projekt beteiligten Persönlichkeiten.<span style="font-size: 14px;"> </span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_16">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="324" src="/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio3.png" alt="" title="" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio3.png 378w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio3-300x257.png 300w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" class="wp-image-4105" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><em>Abbildung 3 Komplexitätsdiagramm nach Ralph Douglas Stacey, Quelle: Andreas Schliep, DasScrumTeam AG</em></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Komplexitätsforscher Ralph Douglas Stacey hat für zunehmende Komplexität zwei Treiber identifiziert: Uneinigkeit und Unsicherheit. Übertragen auf ein IT-Projekt bedeutet das, dass wenn Einigkeit zu Vorgehen, Ressourcen und Budget besteht und man genau weiß, was man möchte und keine offenen Punkte bestehen, das Projekt als einfach eingestuft werden kann. In Projekten, in denen Uneinigkeit und Unsicherheit höher ist, steigt die Komplexität bis hin zu chaotisch, wobei chaotisch in diesem Fall nicht negativ zu deuten ist. Welche Komplexität ein Projekt besitzt, wird durch das Projekt selbst, seine Rahmenbedingungen und die Beteiligten bestimmt. Eine hohe Komplexität lässt sich nicht immer vermeiden. Die Unsicherheit wird häufig dadurch getrieben, indem zwar eine Vision von dem finalen Produkt existiert, aber der konkrete Weg zur Realisierung unklar ist und mitunter auch experimentell vorgegangen werden muss. Der Umfang oder die Dauer des Projekts gilt nach diesem Modell nicht als Treiber für Komplexität. Demnach kann der Bau einer großen Anlage, der mehrere Monate in Anspruch nimmt, als kompliziert eingestuft werden, sofern die Faktoren Uneinigkeit und Unsicherheit gering sind.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_24  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Wasserfallmodell ist insbesondere für Projekte geeignet, die den Komplexitätsgrad einfach oder kompliziert haben, agile Methoden für komplex und chaotisch.</p>
<p>Die Erfahrungen mit agilen Methoden haben gezeigt, dass sich damit kurze bis sehr kurze Produktzyklen mit einer dennoch hohen Qualität realisieren lassen. Sie empfehlen sich, wenn nicht im Detail frühzeitig geplant werden kann, wie das zu erstellende Produkt final aussehen soll (hohe Unsicherheit). Dies wird auch durch den Vergleich der Wertschöpfungskurven der beiden Modelle deutlich (Abbildung 4).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_18">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_25  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="274" src="/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio4.png" alt="" title="" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio4.png 378w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio4-300x217.png 300w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" class="wp-image-4106" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><em>Abbildung 4 Wertschöpfungskurven Wasserfallmodell vs. agilen Methoden, Quelle: Andreas Schliep, DasScrumTeam AG</em></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die graue Linie gibt den Verlauf bei einem klassischen Vorgehensmodell wieder, die orange bei einem agilen Vorgehen. Aufgrund der häufigen Iterationen z. B. in Form von Sprints, entsteht bei der Anwendung von agilen Methoden bereits früh ein erstes Produktinkrement, z. B. in Form eines Klick-Dummys. Die Iterationen ermöglichen es auch, für jede Iteration/jeden Sprint die Anforderungen nachzujustieren. Bei Abschluss des Projekts erhält man so ein Produkt, das den Anforderungen entspricht, die erst zuletzt festgeschrieben wurden. So können praktische Erfahrungen berücksichtigt werden, die während des Projektverlaufs gewonnen wurden. In der Grafik entspricht daher das Produkt den Anforderungen, die zum Zeitpunkt tx definiert wurden.</p>
<p>Klassische Vorgehensmodelle beginnen mit einer längeren Analyse- und Planungsphase. Dazu werden früh im Projekt, in der Grafik zum Zeitpunkt t1, die Anforderungen festgeschrieben, z. B. in Form eines Pflichtenhefts. Entsprechend entspricht das fertige Produkt am Ende des Projekts den Anforderungen zum Zeitpunkt t1.<span> </span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_19">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Vorteile der klassischen Methoden werden häufig in einer vermeintlichen Kostensicherheit gesehen: Da zum Zeitpunkt t1 der Funktionsumfang festgeschrieben wird, kann ein Dienstleister den Aufwand zur Umsetzung schätzen und ist in der Lage ein Festpreis anzubieten. Dieser Festpreis wird jedoch in der Praxis nicht selten überschritten, da zum Zeitpunkt t1 Anforderungen übersehen wurden, noch nicht bekannt waren oder erst durch den Fortschritt der Zeit im Projekt hinzukamen. Diese Änderungen erhöhen dann in Form von Projektnachträgen die Kosten.<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<p>Kostensicherheit kann in agilen Projekten durch den &#8222;Design-to-Budget&#8220;-Ansatz sichergestellt werden. Vor jeder Iteration/jedem Sprint definiert der Product Owner ein Budget und stimmt mit dem Team/dem Dienstleister ab, welche Features in diesem Rahmen realisiert werden können. Dies fördert eine Kosten-Nutzen-Abwägung einzelner Funktionen und berücksichtigt das Pareto-Prinzip. Dieses besagt, dass 80 % des Ergebnisses mit 20 % des Gesamtaufwands erreicht werden, wohingegen die verbleibenden 20 % der Ergebnisse 80 % der Kosten verschlingen. Durch eine zielgerichtete Kosten-Nutzen-Abwägung wird häufig deutlich, dass nicht immer eine 100 %-Lösung erforderlich ist, die alle Anforderungen berücksichtigt. Das trägt direkt dazu bei, dass ein Produkt früher verfügbar ist und zu geringeren Kosten. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Anforderungen umgesetzt werden, die dann jedoch die Erfahrungen berücksichtigen können, die durch die zwischenzeitliche Nutzung des Produkts gewonnen wurden.</p>
<p>Eine Herausforderung in der Anwendung von agilen Methoden besteht jedoch in dem höheren erforderlichen Reifegrad der beteiligten Personen und Organisationen. So hat bei Scrum das Team eine höhere Freiheit in der Umsetzung aber damit auch eine höhere Verantwortung. Außerdem organisiert sich das Team selbst. Beides setzt voraus, dass die Teammitglieder hierzu bereit sind.<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<p>Außerdem erfordert Scrum auch von dem Auftraggeber/dem Investor eine höhere Risikobereitschaft, da nicht vor Start eines Projekts exakt definiert ist, zu welchen Kosten und in welcher Zeit das Produkt erstellt werden kann.<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<h3>Fazit<span style="font-size: 14px; color: rgba(56, 56, 56, 0.921569); font-family: Raleway, Helvetica, Arial, Lucida, sans-serif; font-weight: 500;"> </span></h3>
<p>Grundsätzlich besteht nicht in jedem Projekt die Pflicht, dieses nach agilen Methoden zu bearbeiten. Aufgabenstellungen, die den Komplexitätsgrad einfach bis kompliziert haben, können erfolgreich mit einer klassischen Planung und Durchführung gelöst werden.</p>
<p>Die digitale Transformation stellt Organisationen vor Herausforderungen – bietet aber auch die Chance, neben neuen Technologien einen Wandel der Unternehmenskultur hin zu einer agilen Organisation zu vollziehen. Die meisten externen IT-Dienstleister und einige unternehmensinterne IT-Abteilungen arbeiten bereits mit agilen Methoden. Das vollständige Potential können agile Methoden jedoch nur entfalten, wenn der gesamte Prozess zur Entwicklung und Einführung eines neuen Produkts agile Methoden nutzt – nicht nur der Teil, der durch die IT bearbeitet wird.<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<p>Dabei lassen sich Organisationen nicht per Schalter auf agil umstellen – dies ist ein Reifeprozess. Mitarbeiter und Manager benötigen Zeit, um Vertrauen in agile Methoden zu fassen und Praxis und Sicherheit in der Anwendung zu gewinnen. In diesem Prozess können sie zumindest anfänglich durch einen externen Berater unterstützt werden, der in der Anwendung agiler Methoden erfahren ist.</p>
<p>Sie wollen auf meine Erfahrung zurückgreifen?<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<p>Dann freue ich mich auf Ihren Kontakt.<span style="font-size: 14px;"> </span></p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_2_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_2 et_pb_bg_layout_light" href="/#Kontakt">Jetzt kontaktieren</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_clickable et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div id="English" class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Organizations: Traditional vs. Agile</h2>
<p><span style="font-size: 14px;"><span>In connection with digital transformation, one often comes across the necessity of transforming one&#8217;s own organization. The goal is to achieve an agile organization. </span></span></p>
<p><span style="font-size: 14px;"><span>What does this mean? What sets traditional organizational forms and methods apart from agile ones? How does work, especially in product development and implementation, differ, for instance, in the case of software? How does the subsequent IT operation differ in the case of software? </span></span></p>
<p><span style="font-size: 14px;"><span>In this article, I aim to address these questions, shedding light on the strengths and weaknesses, as well as the challenges that, in my experience, arise for organizations through agile methods</span>.</span></p>
<h3>T<span>raditional Models</span></h3>
<h4><span>Waterfall Model</span></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_21">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>According to the Waterfall Model, individual project phases are processed sequentially. The flow of the project moves from one phase to the next, similar to a waterfall with multiple cascades. The phases are traditionally organized as depicted in Figure 1.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_5">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2024/01/waterfall.png" alt="" title="waterfall" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2024/01/waterfall.png 800w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2024/01/waterfall-480x360.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-6354" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Image 1: Diagram of the Waterfall Model by Paul Hoadley, Paul Smith und Shmuel Csaba Otto Traian, CC BY-SA 3.0</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_22">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>In the execution of each phase, specialized personnel are often involved, similar to trades in construction projects</span>:</p>
<ul>
<li>In the requirements description phase, often outlined in the form of a requirements specification, employees and future users from the affected operational areas may be assisted by working groups and consultants.</li>
<li>In the design phase, IT architects typically create a requirements specification and an architectural design. Based on this, a fixed-price offer is often submitted, and a contract is signed with the implementing service provider.</li>
<li>In the implementation phase, developers program the solution based on the requirements specification and additional information provided by the IT architects.</li>
<li>In the verification phase, testers from the implementing service provider conduct subsequent integration and acceptance tests, overseen by the client. Employees who described the requirements are often involved in this phase as well.<span style="font-size: 14px;"> </span></li>
</ul>
<p><span>These phases and personnel are overseen and coordinated by a project manager. If the implementation is carried out by developers from the same company, employees are often organized in a matrix and temporarily assigned to the project manager in terms of expertise</span>.<span style="font-size: 14px;"> </span></p>
<h4><span>Traditional IT Operations</span></h4>
<p><span style="font-size: 14px;"><span>Traditional IT operations often adhere to the principles of ITIL (Information Technology Infrastructure Library). ITIL is a collection of best practice approaches that describe processes, functions, and roles for operating IT infrastructure. </span></span></p>
<p><span style="font-size: 14px;"><span>In traditional IT operations, ensuring reliable and uninterrupted operation takes top priority. Many organizations implement ITIL in a way that separates the development and IT operations organizationally and disciplinarily. New software releases are deployed in planned cycles after internal testing by IT operations personnel in productive environments. Depending on the organization, a new release may be deployed monthly or quarterly. In coordination with project managers, it is determined which features are included in a release. The creation of the release typically follows the waterfall model</span>.</span></p>
<h3>Agile Models<span style="font-size: 14px; color: rgba(56, 56, 56, 0.921569); font-family: Raleway, Helvetica, Arial, Lucida, sans-serif; font-weight: 500;"> </span></h3>
<h4>Scrum / Kanban<span style="font-size: 14px; color: rgba(56, 56, 56, 0.921569); font-family: Raleway, Helvetica, Arial, Lucida, sans-serif; font-weight: 500;"> </span></h4>
<p>Scrum, as an example of a widely used agile framework, also involves activities such as requirement definition, design, implementation, and verification. However, the entire product or solution being developed does not go through these phases in one continuous piece, as in the waterfall model. Instead, the requirements are realized in multiple steps, known as sprints. The product or solution being developed is considered a product, and the &#8222;Product Owner&#8220; takes on both functional and budgetary responsibilities.</p>
<p>Scrum follows an empirical approach with the pillars of Transparency, Inspection, and Adaptation. What is learned through regular inspections is incorporated into further product development through adjustments. During the inspection, customer feedback is explicitly considered to align the product with the current market requirements. Additionally, Scrum is based on the principles of Lean Thinking, including the &#8222;Pull Principle&#8220; and the goal of avoiding waste. The Scrum Guide is available <a href="https://scrumguides.org/docs/scrumguide/v2020/2020-Scrum-Guide-US.pdf">here</a>.</p>
<p>The product is collaboratively realized by a Scrum Team, which includes the Product Owner, the development team, and a Scrum Master.</p>
<p>The Scrum Master is not a traditional project manager but rather a facilitator for the Scrum Team. Their main task is to ensure that the Scrum Team correctly understands and successfully applies the Scrum framework and the empirical approach. In particular, they promote the team&#8217;s ability to self-organize. The Scrum Master also &#8222;has the team&#8217;s back&#8220; by fostering solutions where bottlenecks or impediments arise, both internally and externally.</p>
<p>The development team consists of architects, developers, and testers. The team possesses all the necessary skills and resources (equipment, tools) to realize the product.</p>
<p>At the beginning of the product development, the Product Owner, together with stakeholders, creates the Product Backlog, a rough list of requirements. The Product Owner also communicates with stakeholders who have influence over the product in various aspects (e.g., data protection, IT security, legal department).</p>
<p>Once the Product Backlog has been prioritized by the Product Owner, the actual implementation can begin. The product is now realized gradually in sprints, as shown in Figure 2. A sprint lasts between two and four weeks. Afterward, the cycle begins anew. Meanwhile, additional requirements have been described and prioritized in the Product Backlog. The empirical approach allows for more flexibility (agility) than in the traditional waterfall model, enabling adjustments during product development to create a market-ready product.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_32  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_6">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="505" height="349" src="/wp-content/uploads/2017/11/032416_1629_Organisatio2.png" alt="" title="" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1629_Organisatio2.png 505w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1629_Organisatio2-300x207.png 300w" sizes="(max-width: 505px) 100vw, 505px" class="wp-image-4104" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Figure 2 &#8211; Process Schema in Scrum Projects, <br /></em><em>Source: DasScrumTeam AG</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: 14px;"></span></p>
<p>A Sprint is comparable to a subproject. At the beginning of a Sprint, the Scrum Team collaboratively plans the scope of the upcoming Sprint. The Product Owner contributes the proposal for a Sprint Goal. The Development Team selects entries from the Product Backlog that align with the Sprint Goal and incorporates them into the Sprint Backlog, which is jointly responsible for the Development Team. After the Development Team&#8217;s shared commitment to the Sprint Goal and the planned Sprint Backlog, the implementation begins.</p>
<p>A characteristic feature of Scrum is that the Development Team meets daily for a short, maximum 15-minute meeting, where it aligns the work for the current day and addresses any potential impediments.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>At the end of each Sprint, a functional product increment that meets the planned requirements is made available. The Scrum Team presents this product increment to stakeholders during the Sprint Review. During this meeting, the Product Owner also provides an overview of the set priorities and goals for the upcoming Sprint. The Sprint Review serves not only as a mere demonstration event but functions as an interactive working meeting for the Scrum Team and involved stakeholders. Ideally, customers also participate. Thus, the Sprint Review embodies the empirical pillars of Scrum: Transparency, Inspection, and Adaptation.</p>
<p>To enhance the collaboration of the Scrum Team, they gather under the guidance of the Scrum Master at the end of the Sprint (Sprint Retrospective or Lessons Learned). This meeting also serves for inspection and aims for adaptation.</p>
<p>To manage the team&#8217;s tasks, Scrum is often combined with Kanban. This approach, originally from manufacturing, has been applied to software development. Tasks are noted on Kanban cards and go through the software production phases. Design, Test Preparation, Development, Test, and Deployment are typically considered as individual production stages. Production in Kanban typically follows the Pull Principle, where subsequent stages request new tasks from the preceding stage when there are available capacities. A principle of Kanban is to visualize the flow of work. The Kanban board indicates how many tasks are in progress in each production stage (WiP/Work in Progress), making bottlenecks in individual stages more easily identifiable, optimizing the process of feature realization.</p>
<p>In addition to features, bugs are also noted on Kanban cards and undergo the entire process.</p>
<h4>Continuous Integration, Continuous Delivery and DevOps</h4>
<p>Based on agile methods like Scrum and Extreme Programming, concepts have been established to enable the short-term and yet high-quality deployment of software. The concept of Continuous Integration describes processes, principles, and tool requirements to continuously build high-quality software with a high level of automation. Automation, in this context, does not mean that programming itself is automated; developers still handle this task. However, Continuous Integration automates the process of building a new program version from the source code (Software Build).</p>
<p>A crucial element is automated tests, known as unit tests. Business cases, described by the respective business department, serve as a basis for a unit test. A business case describes a specific business scenario, for example:</p>
<p>&#8222;Employee Müller from Branch 0815 records a return to the sender for shipment 4711 on 15.01.2016 due to the recipient&#8217;s refusal. The expectation is that the employee receives an error message through the software since the database already documents the delivery of the shipment on 14.01.2016.&#8220;</p>
<p>The developer uses the business case to write a small test program. This program calls the software function or method (e.g., an API function) that the test aims to verify and is used by the described business case. Using the specific information from the business case as parameters for the function call, the developer compares the expected result defined by the business case with the actual return of the tested function. If the expected and actual results match, the test is successful; otherwise, it is faulty.</p>
<p>During the automatic creation of a software build, all unit tests are executed. Only if all unit tests are successfully completed, a new executable program version becomes available.</p>
<p>The concept of Continuous Delivery extends the Continuous Integration process and describes techniques and processes for providing new program versions for stable productive use in short cycles.</p>
<p>To implement Continuous Delivery, the DevOps approach describes a corresponding philosophy and organizational framework. The core lies in improving collaboration between developers (Dev) and IT operations (Ops). In traditional organizations, these two departments are separate and pursue conflicting goals: developers aim to deliver new program versions to end-users as quickly and frequently as possible to provide bug fixes and new features, while IT operations want to make changes to the production environment as infrequently as possible since each change carries the potential risk of disrupting IT operations. The DevOps approach promotes a culture that improves collaboration for the benefit of end-users without increasing risks for stable IT operations. The Microservices software architecture model provides a technical foundation to limit and handle errors and disruptions efficiently during operation.</p>
<h3>Comparison of Models<span style="font-size: 14px; color: rgba(56, 56, 56, 0.921569); font-family: Raleway, Helvetica, Arial, Lucida, sans-serif; font-weight: 500;"> </span></h3>
<p>The suitability of a particular approach for reliably and cost-effectively achieving project goals depends mainly on the complexity of the project and the personalities involved in the project.<span style="font-size: 14px;"> </span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_25">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_7">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="324" src="/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio3.png" alt="" title="" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio3.png 378w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio3-300x257.png 300w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" class="wp-image-4105" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><em>Figure 3 &#8211; Complexity Diagram according to Ralph Douglas Stacey, Source: Andreas Schliep, DasScrumTeam AG</em></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Complexity researcher Ralph Douglas Stacey has identified two drivers for increasing complexity: disagreement and uncertainty. Applied to an IT project, this means that when there is agreement on approach, resources, and budget, and one knows exactly what is wanted with no open issues, the project can be classified as simple. In projects where disagreement and uncertainty are higher, complexity increases, ranging up to chaotic, where chaos, in this case, is not necessarily negative. The complexity of a project is determined by the project itself, its conditions, and the participants. High complexity cannot always be avoided. Uncertainty is often driven by the existence of a vision for the final product, but the concrete path to realization is unclear and may require experimental approaches. According to this model, the scope or duration of the project is not a driver for complexity. Therefore, the construction of a large facility taking several months can be classified as complicated if the factors of disagreement and uncertainty are low.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_26">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_37  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>The Waterfall model is particularly suitable for projects with a complexity level that is simple or complicated, while agile methods are suitable for complex and chaotic projects.</p>
<p>Experiences with agile methods have demonstrated their effectiveness in realizing short to very short product cycles with high quality. They are recommended when detailed planning of the final product appearance cannot be done early on (high uncertainty). This is also evident in the comparison of the value creation curves of the two models (Figure 4).</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_27">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_38  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_8">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="378" height="274" src="/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio4.png" alt="" title="" srcset="https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio4.png 378w, https://www.strategieskipper.de/wp-content/uploads/2017/11/032416_1628_Organisatio4-300x217.png 300w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" class="wp-image-4106" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><em> Figure 4 Value Creation Curves &#8211; Waterfall Model vs. Agile Methods, Source: Andreas Schliep, DasScrumTeam AG</em></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_39  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>The gray line represents the progression in a traditional approach, while the orange line represents an agile approach. Due to frequent iterations, such as in the form of Sprints, agile methods generate an initial product increment early on, for example, in the form of a clickable prototype. The iterations also allow for adjusting the requirements for each iteration/Sprint. Upon project completion, the result is a product that aligns with the requirements defined most recently. This approach enables the incorporation of practical experiences gained during the project. In the graph, therefore, the product corresponds to the requirements defined at time tx.</p>
<p>Traditional approaches typically commence with an extended analysis and planning phase. Early in the project, at time t1 in the graph, the requirements are documented, for instance, in the form of a requirements specification. Consequently, the final product at the end of the project adheres to the requirements set at time t1.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_28">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>The advantages of traditional methods are often perceived in terms of cost certainty: Since the scope of functionality is defined at time t1, a service provider can estimate the effort required for implementation and is able to offer a fixed price. However, in practice, this fixed price is often exceeded because requirements were overlooked at time t1, were not yet known, or emerged as the project progressed over time. These changes then increase costs in the form of project supplements.</p>
<p>Cost certainty in agile projects can be ensured through the &#8222;Design-to-Budget&#8220; approach. Before each iteration/Sprint, the Product Owner defines a budget and collaborates with the team/service provider to determine which features can be realized within this framework. This promotes a cost-benefit assessment of individual functions and considers the Pareto principle, stating that 80% of results are achieved with 20% of the total effort, while the remaining 20% of results consume 80% of the costs. A targeted cost-benefit assessment often reveals that a 100% solution that accommodates all requirements is not always necessary. This directly contributes to making a product available earlier and at lower costs. It is not excluded that additional requirements may be implemented at a later time, but these can consider the experiences gained through the interim use of the product.</p>
<p>However, a challenge in the application of agile methods lies in the higher required maturity level of the individuals and organizations involved. In Scrum, for example, the team has greater freedom in implementation but also greater responsibility. Additionally, the team organizes itself, which requires team members to be willing to do so.</p>
<p>Scrum also requires a higher level of risk tolerance from the client/investor, as the exact costs and timeframe for creating the product are not precisely defined before the start of a project.</p>
<h3>Conclusion:</h3>
<p>Not every project is obligated to be processed using agile methods. Tasks with a complexity level ranging from simple to complicated can be successfully addressed with traditional planning and execution.</p>
<p>The digital transformation poses challenges for organizations but also offers the opportunity to undergo a cultural shift towards an agile organization alongside adopting new technologies. Most external IT service providers and some internal IT departments already work with agile methods. However, the full potential of agile methods can only be realized if the entire process of developing and implementing a new product embraces agile methods—not just the part handled by IT.</p>
<p>Organizations cannot switch to agile overnight; it is a maturation process. Employees and managers need time to develop trust in agile methods and gain practical experience and confidence in their application. In this process, they can be initially supported by an external consultant experienced in the application of agile methods.</p>
<p>If you wish to leverage my experience, I look forward to your contact.<span style="font-size: 14px;"> </span></p></div>
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_3_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_3 et_pb_bg_layout_light" href="/#Kontakt">Contact me now</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.strategieskipper.de/traditionell-vs-agil/">Organisationen: Traditionell vs. Agil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.strategieskipper.de">Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
