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	<title>Marktplatz der Verbesserung Archive - Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</title>
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	<title>Marktplatz der Verbesserung Archive - Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</title>
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		<title>Das Wirtschaftswunder für Ideen in der eigenen Organisation</title>
		<link>https://www.strategieskipper.de/das-wirtschaftswunder-fuer-ideen-in-der-eigenen-organisation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Spaniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2014 21:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen/Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Marktplatz der Verbesserung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.strategieskipper.de/das-wirtschaftswunder-fuer-ideen-in-der-eigenen-organisation/">Das Wirtschaftswunder für Ideen in der eigenen Organisation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.strategieskipper.de">Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Das Wirtschaftswunder der 50er-Jahre</h2>
<p>Die wenigsten von uns waren Zeitzeugen, aber wir haben es im Geschichtsunterricht oder später im Rahmen der Volkswirtschafslehre gelehrt bekommen: das Wirtschaftswunder unter der Regie von Ludwig Erhard. Unter <a href="http://www.wirtschaftswundermuseum.de/">www.wirtschaftswundermuseum.de</a> gibt es sogar ein virtuelles Museum, das eine Reihe der für diese Zeit typischen Werbemotive zeigt und so die Stimmung jener Zeit einfängt.</p>
<p>Die Grundlagen für diesen Aufschwung legte Erhard als einer der Vordenker der Währungsreform vom 20. Juni 1948. Der Erfolg der Währungsreform gründete auf verschiedenen Faktoren. Da war zum einen der psychologische Effekt neues Geld in den Händen zu halten. Das konnte dann auch wirklich jeder anfassen, denn jeder Bürger bekam 40 DM ausgezahlt, das sogenannte Kopfgeld. Ein wesentlicher Faktor war jedoch eine mutige Entscheidung Erhards: die Zwangsbewirtschaftung und die Preisbindungen für einen Teil der industriellen Fertigprodukte wurde mit der Währungsreform aufgehoben.</p>
<p>Das war nicht ohne Risiken und tatsächlich stiegen die Preise danach, konnten aber schließlich durch eine kluge Geldmarktpolitik der Zentralbank stabilisiert werden. Die positiven Effekte wurden jedoch sofort sichtbar: über Nacht waren die Schaufenster plötzlich wieder gefüllt. Was bis dahin nur mit viel Glück auf dem Schwarzmarkt zu erhalten war, konnte man geregelt und legal gegen das neue Geld tauschen. Und die freien Preise waren für die Produzenten nun auch Anreiz, die Produktion zu erhöhen. Mit steigender Kaufkraft war es dann auch interessant, neue Produkte auf den Markt zu bringen, d. h. in Forschung und Entwicklung zu investieren. Der Innovationsgeist war angefacht, &#8222;Made in Germany&#8220; wurde zu einer Qualitätsaussage und das Wirtschaftswunder nahm seinen Lauf.</p>
<h2>Das Wirtschaftswunder in der eigenen Organisation</h2>
<p>Dieser kleine Rückblick soll der Einstieg in die Fortsetzung zu meiner <a href="/category/marktplatz-der-verbesserung/">Blog-Artikelreihe</a> über den &#8222;Marktplatz der Verbesserung&#8220; gewesen sein. Darin stelle ich ein Konzept vor, wie Organisationen Mechanismen eines Marktplatzes nutzen können, um passende Lösungen für Anforderungen zu finden und die Innovationskraft der eigenen Mitarbeiter zu stärken.</p>
<p>Mein letzter Artikel lies die Frage offen: Wie bekommt man diesen Marktplatz in Gang? Von Erhard können wir hier einiges abschauen. Darüber hinaus gibt es in der Kommunalpolitik einige Ansätze, denen man sich bedienen kann. Und nicht zuletzt zeigen auch erfolgreiche Plattformen für Innovationsmanagement spannende Möglichkeiten. So kann man sich Inspiration verschaffen, welche Konzepte und Methoden am besten für die eigene Organisation geeignet sind.</p>
<h2>Erhard – die Ikone</h2>
<p>Eine Bewegung braucht ein Gesicht. Ludwig Erhard war das Gesicht des Wirtschaftswunders. Er wusste, dass er die Massen für seine Vision der sozialen Marktwirtschaft gewinnen musste. Dies gelang ihm als Autor seines Buches &#8222;Wohlstand für alle&#8220;, das er in der Sprache des kleinen Mannes verfasste.</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2017/12/032714_0900_DasWirtscha1.jpg" alt="" data-themekey="#" /></p>
<p>Quelle: Bundesarchiv, B 145 Bild-F004204-0003 / Adrian, Doris / CC-BY-SA</p>
<p>Was für das Wirtschaftswunder gut war, funktioniert auch, um den Enthusiasmus der eigenen Mitarbeiter zu entfesseln und die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen zu steigern: auch hier braucht es ein Gesicht. Die Kampagne der Einführung eines Marktplatzes der Verbesserung braucht ein Gesicht und zwar eines, dem die Mitarbeiter zutrauen, dass diese Person kraft seiner Ausstrahlung, Kompetenz und Position bzw. Macht im Unternehmen diese Kampagne auch zum Erfolg führen kann. Und diese Person sollte die Idee seinen Mitarbeitern in einer Sprache vermitteln, die sie verstehen. So können sie den Nutzen erkennen und lassen sich davon anstecken, mitzumachen.</p>
<p>OK, so einleuchtend diese Forderung klingen mag, so schwer wird sie in der Praxis umzusetzen sein. Das Top Management hat viel zu tun, zu viel, um jetzt auch noch als Community Manager tätig zu werden. Anfänglich wird der auserkorene Manager – das Gesicht des Marktplatzes der Verbesserung – durch persönliche Präsenz die Mitarbeiter von der Idee überzeugen müssen. Nach diesem Anfang wird er auch weiterhin zeigen müssen, dass er sich für den Marktplatz interessiert und ihn unterstützt. Dazu kann er dann auch eine Assistenz als Community Manager einspannen. Diese schreibt dann im firmeninternen Blog in seinem Namen. Alternativ kann sie in eigenem Namen schreiben und das Management kommentiert dann regelmäßig diese Beiträge.</p>
<h2>Von Auswertungen und Metriken</h2>
<p>Wer soziale Netzwerke nutzt kennt das: Likes oder +1 oder ähnliches, womit Nutzer ihr Gefallen an einem Inhalt ausdrücken. Diese Möglichkeiten sollten auch auf einer Plattform genutzt werden, auf dem der Marktplatz der Verbesserung abgebildet wird. Stellt jemand eine Idee, eine Innovation ein, aber niemand liket diesen Beitrag, so ist die Idee möglicherweise nicht klar und verständlich formuliert, so dass man auch den Nutzen nicht erkennen kann. Gleiches gilt, wenn jemand eine Anforderung beschreibt, also der Kaufinteressent an einer Lösung sich auf den Marktplatz der Verbesserung begibt. Kommt auf sein Beitrag keine Resonanz, so kann er nochmals seine Anforderung reflektieren oder sich persönliches Feedback bei Kollegen holen, um dann nochmals an der Anforderungsbeschreibung zu feilen. Wer schon mal versucht hat ein Auto über das Internet zu verkaufen kennt das: bleibt das Interesse aus, stellt man vielleicht noch ein paar weitere coole Bilder des Autos ein, bietet an die Winterreifen mit dazu zu geben oder geht sogar mit dem Preis runter.</p>
<p>Neben dem Liken für einen Beitrag sollte natürlich auch das Kommentieren möglich sein. Das ist ja auch gerade das, was einem realen Wochenmarkt die Atmosphäre verleiht. &#8222;Herr Matt, Ihr Apfelmost von letzter Woche hat wieder genau meinen Geschmack getroffen. Leicht moussierend aber noch süß.&#8220; Über ein solches Feedback freut sich der Mann am Obststand und er belohnt seinen Kunden eventuell mit einem Tipp der Woche oder einem Apfelkuchenrezept seiner Großmutter. Kommentare zu Ideen- oder Anforderungsbeiträgen sogen ebenfalls dafür, dass die Teilnehmer am Ball bleiben, erst Recht wenn die Kommentare &#8222;von Herrn Erhard&#8220; kommen. Kommentare tragen also ganz wesentlich dazu bei, dass auf dem Marktplatz der Verbesserung eine Atmosphäre herrscht, die dazu einlädt, wiederzukommen.</p>
<p>Das ganze Feedbacksystem funktioniert natürlich nur dann richtig gut, wenn die technische Plattform, auf der der Marktplatz der Verbesserung realisiert wird, auch Metriken anbietet, die erkennen lassen, wie groß das Interesse an einem Beitrag ist und wie sich das Interesse über die Zeit streut. Einfache Metriken kennt jeder, der schon mal ein Angebot bei eBay eingestellt hat. Da interessiert man sich dafür, wie viele sich das Angebot bereits angesehen oder gar gemerkt haben.</p>
<h2>Von Bürgergutachten und Planungszellen</h2>
<p>Manchmal mag es vorkommen, dass für eine wirklich wichtige und dringende Anforderung einfach keine Lösung kommen mag – und das, obwohl an der Formulierung der Anforderung bereits gefeilt wurde. Was dann? Hier kann man sich von einem Vorgehen inspirieren lassen, das bereits so manche kommunale Verwaltung erfolgreich genutzt hat, um eine Lösung mit einer breiten Akzeptanz zu finden: die Planungszelle, die ein Bürgergutachten erstellt.</p>
<p>Eine Planungszelle besteht aus bis zu 25 Bürgern. Wesentlich dabei ist, dass diese zufällig aus dem Melderegister ausgewählt werden und dennoch einen repräsentativen Querschnitt der Bürger bilden – Hausfrauen, Rentner, Angestellte, Arbeiter, Unternehmer und das aus möglichst unterschiedlichen Berufsgruppen. Die Gruppe arbeitet dann an vier bis fünf Tagen gemeinsam an einer Problemstellung. Hierzu werden sie anfänglich durch Experten an das Thema herangeführt, die verschiedene bekannte Lösungsvarianten auch kontrovers darstellen. In kleineren Gruppen von fünf Personen erfolgt dann die eigentliche Lösungsfindung. Anfänglich werden die Gruppen eventuell durch einen neutralen Moderator angeleitet, der sich auf die Arbeit mit Planungszellen spezialisiert hat. Um Meinungsführerschaften oder eine Dominanz einzelner Mitglieder entgegenzuwirken, werden die Gruppen nach einiger Zeit neu zusammengesetzt – also ähnlich, wie man es von der Workshopmethode World Café kennt.</p>
<p>Als Ergebnis erstellen die Teams ein Bürgergutachten. Der Auftraggeber ist natürlich an dieses nicht gebunden, kann jedoch bei der Umsetzung der Lösung auf das Bürgergutachten zugreifen oder dieses modifiziert realisieren. In größeren Projekten können mehrere Planungszellen parallel arbeiten, um ein noch repräsentativeres Gutachten zu erhalten.</p>
<p>Während Mitglieder einer Planungszelle vom kommunalen Auftraggeber eine Aufwandsentschädigung erhalten, dürfte sich in einem Unternehmen die Freistellung der ausgewählten Mitarbeiter leichter organisieren lassen. Hier kann man sich für die erste Planungszelle einen erfahrenen Moderator ins Haus holen, er gleich auch einen internen Mitarbeiter schult, der dann künftig Planungszellen moderieren kann. Dadurch, dass Mitarbeiter durch das Management eingeladen werden, an der Planungszelle mitzuwirken, haben sie quasi auch einen offiziellen Auftrag. Sie werden um ihre Meinung gebeten. Das kommt gerade Mitarbeitern zu Gute, die zwar gute Ideen haben aber zu zurückhaltend sind, um diese zu äußern. Andererseits beugt es auch möglichen Neid vor. So manchem wurde bereits vorgeworfen, sich mit einer Idee profilieren zu wollen. Wer aber darum gebeten wurde, an einer Planungszelle mitzuarbeiten, ist von diesem Verdacht aus dem Kollegenkreis befreit.</p>
<h2>Gameplay auf der Arbeit</h2>
<p>So manch einer mag irritiert geschaut haben, als er das erste Mal Gast bei einer Firma war, die Spielkonsolen für die Mitarbeiter aufgestellt hatte. Gameplay scheint förderlich zu sein. Auch für den Marktplatz der Verbesserung können spielerische Methoden zum Einsatz kommen. Das zeigt auch eine aktuelle Roadshow, die die Zeitschrift Wissensmanagement gemeinsam mit MindJet durchführt. Unter dem Motto &#8222;Kreativität mit System: Innovationsmanagement strategisch umsetzen&#8220; wird neben theoretischen Grundlagen auch gezeigt, wie spielerische Elemente eingesetzt werden können, um Mitarbeiter zu begeistern, Ideen beizutragen. Die Roadshow läuft noch bis zum 04.06.2014. Infos, Orte und Termine finden sich <a href="http://www.wissensmanagement.net/events/ansicht/termin/event/termin/kreativitaet_mit_system_innovationsmanagement_strategisch_umsetzen-1/view-list%7cpage_id-331.html?no_cache=1&amp;tx_cal_controller%5byear%5d=2014&amp;tx_cal_controller%5bmonth%5d=03&amp;tx_cal_controller%5bday%5d=27&amp;cHash=92e0895fd053f90a7985f2d9ca61254e">hier</a>.</p>
<p>Wem es nicht möglich sein sollte, die Veranstaltung zu besuchen – mein Blog wird fortgesetzt. Im nächsten Artikel wird es um den Marktplatz der Verbesserung als Spielplatz der Verbesserung gehen.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.strategieskipper.de/das-wirtschaftswunder-fuer-ideen-in-der-eigenen-organisation/">Das Wirtschaftswunder für Ideen in der eigenen Organisation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.strategieskipper.de">Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</a>.</p>
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		<title>Betriebliches Vorschlagswesen und der Marktplatz der Verbesserung</title>
		<link>https://www.strategieskipper.de/betriebliches-vorschlagswesen-und-der-marktplatz-der-verbesserung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Spaniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 21:19:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen/Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Marktplatz der Verbesserung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>					Anfang Februar hatte ich in <a href="/der-marktplatz-der-verbesserung/">diesem</a> Blog-Artikel mein Konzept zum <strong>&#8222;Marktplatz der Verbesserung&#8220;</strong> vorgestellt. Seither gab es Feedback und Detailanregungen – auf einiges möchte ich in diesem Artikel eingehen.</p>
<h3>Status Quo: Der kontinuierliche Verbesserungsprozess</h3>
<p>Einige Unternehmen, mit denen ich in den letzten Wochen gesprochen habe, arbeiten derzeit an einem Konzept für ein betriebliches Vorschlagswesen. Die Motivation ist weitgehend ähnlich: Man ist überzeugt vom Nutzen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (Stichwort &#8222;Kaizen&#8220;) und möchte die Innovationskraft anregen, das Wissen der eigenen Mitarbeiter nutzen und Vorschläge umsetzen. Mitarbeiter sollen die Möglichkeit haben Vorschläge einzubringen, die ein Gremium begutachtet, bewertet, ggf. prämiert und zur Umsetzung bringt. Neben dem Nutzen für das Unternehmen durch wirkungsvolle Vorschläge, versprechen sich Unternehmen von diesem Konzept auch ein höheres Engagement und eine höhere Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Schließlich werden Mitarbeiter direkt an der Gestaltung beteiligt – können also etwas bewegen.</p>
<p>Die Idee an sich hat richtige und gute Ansätze. Wie so oft liegt die Herausforderung in der Realisierung. Hier zeichnen Gespräche mit einigen Unternehmen, die schon seit Längerem ein betriebliches Vorschlagswesen eingeführt haben, ein zweigeteiltes Bild. Einerseits wurden Vorschläge eingebracht und umgesetzt, durch die messbare Verbesserungen erzielt werden konnten. Andererseits hat die Anzahl der Vorschläge mit der Zeit abgenommen. Auch wird beobachtet, dass Vorschläge immer wieder von denselben Mitarbeitern eingebracht werden. Gemessen an der gesamten Belegschaft beteiligt sich ein recht kleiner Anteil der Mitarbeiter. Mitunter kommt es bei der Bekanntgabe von Prämierungen hinter vorgehaltener Hand zu recht menschliche Reaktionen: &#8222;Der schon wieder!&#8220; Auch die Dauer zwischen Idee und Umsetzung wird teilweise als nicht optimal beurteilt. Die Gremien, die die Vorschläge prüfen, kommen teilweise vierteljährlich zusammen. Wird ein Vorschlag angenommen und zur Umsetzung weitergegeben, beginnt häufig erst die eigentliche Arbeit. Mancher Vorschlag bleibt auch in den betrieblichen Mühlen stecken – trotz einer ausgezahlten Prämie. Wie sich das letztendlich auf die Motivation des Vorschlagenden auswirkt liegt auf der Hand.</p>
<h3>Vom Wesen und Charme eines Marktes</h3>
<p>Das Konzept des <em>Marktplatzes der Verbesserung</em> nutzt die Vorteile eines betrieblichen Vorschlagswesens, erweitert dieses Modell aber um Grundsätze eines freien Marktes.</p>
<p>Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Optimal geschieht dies bei völliger Markttransparenz, wenn also jeder Anbieter auch jeden Nachfrager sehen kann und umgekehrt. Zwar kommen Anbieter und potentielle Käufer mit eigenen Vorstellungen auf den Markt was Preis und Beschaffenheit eines Gutes angeht, häufig aber ist der Möchtegern-Käufer bereit, seine Erwartungen an die Beschaffenheit und den Preis eines angebotenen Gutes anzupassen. Der Anbieter wiederum wird sein Warenangebot überdenken, wenn er feststellt, dass sich niemand dafür interessiert. Ein guter Verkäufer merkt, was Käufer tatsächlich wünschen. Er wird dann versuchen, entsprechende Waren anzubieten – vorausgesetzt er kann damit gut verdienen. Oder sagen wir es allgemeiner: vorausgesetzt, er hat etwas davon.</p>
<p>Diese Anpassung, dieses Angleichen von Angebot und Nachfrage, kommt nicht von selbst. Sie findet in einem Prozess statt, den viele besonders mögen: dem Handeln und Feilschen. Zwanglose Kommunikationsprozesse sind wesentlich für funktionierende Märkte.</p>
<p>Jetzt gibt es aber auch viele Zeitgenossen, die nicht unbedingt mit der Absicht zu Kaufen oder zu Verkaufen einen Markt besuchen. Ich selbst zähle mich auch dazu. Ich liebe es geradezu, über den Radolfzeller Wochenmarkt zu schlendern – auch ohne Einkaufzettel. Ein prosperierender Markt bietet nämlich nicht nur Güter. Er bietet eine <strong>Atmosphäre</strong>. Er ist ein<strong>Umschlagplatz für Informationen</strong>. Man trifft sich, sieht und wird gesehen. Manche beliebte Märkte versprühen regelrecht einen eigenen Charme. Je entspannter man selbst beim Marktbesuch ist und je weniger man unter Zeitdruck steht, umso angenehmer wird das Erlebnis. Nicht ohne Grund freuen sich viele darauf im Urlaub einen beliebten Markt besuchen zu können.</p>
<h3>Marktplatz vs. betriebliches Vorschlagswesen</h3>
<p>Diese Grundsätze und Erlebnisse eines Marktes haben jetzt nur noch sehr wenig mit den bekannten Modellen eines betrieblichen Vorschlagswesens zu tun. Diesem mangelt es häufig an Transparenz. Die Wirkung ist einseitig: es ist ein Markt der Anbieter. Diese erfahren aber selten, was derzeit tatsächlich nachgefragt wird. Denn wenn Unternehmen nach Lösungen für akute Anforderungen suchen, so wird häufig in dem gleichen keinen Personenkreis nach einer Lösung gesucht. Auch findet selten eine zwanglose Kommunikation zwischen dem Anbieter und dem Nachfrager statt. In vielen Fällen gibt es gar keinen Nachfrager. Es gibt lediglich ein Gremium, das ein Angebot bewertet. Dabei kann es vorkommen, dass auch das Gremium einen potentiellen Käufer einer Idee gar nicht kennt, denn derjenige, der nach einer Lösung für eine Anforderung sucht, mag darüber das Gremium gar nicht informiert haben. Die Schlussfolgerung führt wieder zur Idee des Marktes: dort braucht es kein zwischengeschaltenes Gremium, aber Transparenz, damit Anbieter und Nachfrager zueinander finden können. So erfährt der Anbieter, was genau der Nachfrager braucht und der Nachfrager erfährt, welche Beschaffenheit das angebotene Gut hat. Durch den Handel gleichen sich beide einander an, oder aber der Nachfrager wird auf einen anderen Anbieter aufmerksam, der den Bedarf erkennt und schnell genug ist, ein passendes Angebot zu machen.</p>
<h3>Der Traum vom vollkommenden Markt</h3>
<p>Optimal funktioniert ein Markt wenn er frei und vollkommen ist. Allerdings ist ein freier, vollkommener Markt Illusion – und das gilt auch für einen vollkommenen <em>Marktplatz der Verbesserung</em>. Auf einem vollkommenen Markt sind Anbieter und Nachfrager zahlreich, die angebotenen Güter sind gleich und es herrscht Transparenz. Zumindest die ersten beiden Grundsätze treffen kaum auf einen <em>Marktplatz der Verbesserung</em> zu, selbst bei großen Organisationen. Und die Schaffung von Transparenz dürfte bei der Umsetzung so manchem Bauchschmerzen bereiten. Auch der bekannte Mechanismus, dass Angebot und Nachfrage den Preis regelt, dürfte auf einem <em>Marktplatz der Verbesserung</em> kaum in Gang kommen. Das gilt selbst dann, wenn eine Idee durch einen Käufer ähnlich dem betrieblichen Vorschlagswesen mit einer Prämie belohnt wird. Schließlich sind die Käufer innerhalb eines Unternehmens selten zahlreich und ein Wettbewerb um eine Idee wird nicht stattfinden. Auch ist eine Idee nicht zahlenmäßig begrenzt, dieselbe Idee lässt sich beliebig oft umsetzen, sofern eine Nachfrage besteht. Umgekehrt wird der Markt jedoch in Gang kommen können. Denn eine Anforderung wird das Interesse von mehreren Marktteilnehmern wecken, die sich dann auch mit einer eigenen Lösungsidee melden.</p>
<p>Obwohl kein realer Markt ein vollkommener Markt ist (zumindest kenne ich keinen), nutzen wir alle Märkte. Also spricht ein gewisser Mangel gemessen am Ideal auch nicht gegen einen<em>Marktplatz der Verbesserung</em>. Unvollkommene Märkte unterliegen einer gewissen Regulierung und Aufsicht und genießen auch einen gewissen Schutz, um überhaupt prosperieren zu können. In früheren Jahrhunderten wurde das Marktrecht durch einen Fürsten, häufig durch eine hohe Instanz wie dem König oder gar Kaiser verliehen. Er war auch der Schirmherr des Marktes, gewährte ihm seinen Schutz und er gab auch Regeln und Maßstäbe vor. Nicht selten hatte er sogar das nötige Umfeld einzurichten und eine Infrastruktur aufzubauen. Dabei handelte der Herrscher auch in eigenem Interesse. Gut gehende Märkte warfen nicht nur für Kaufleute Gewinne ab und stellten die Bevölkerung zufrieden. Sie stärkten die Wirtschaft insgesamt und sorgten für höhere Steuereinnahmen.</p>
<h3>Marktgrundsätze angewandt</h3>
<p>Diese Analogie besteht auch für den <em>Marktplatz der Verbesserung</em>. Dieser Markt kann nur funktionieren, wenn das oberste Management das Marktrecht verleiht, den Markt also selbst will. Damit sind auch die Verantwortlichkeiten klar definiert und es ist bestimmt, wer den Markt in Gang zu bringen hat. Und wie auch in früheren Zeiten obliegt es dem obersten Management, das entsprechende Marktumfeld zu schaffen. Dieses Umfeld besteht primär aus drei Säulen:</p>
<ul>
<li>einer angenehmen Markt-Atmosphäre;<br />
diese findet ihre Grundlage in einer angepassten Arbeits- und Führungsphilosophie.</li>
<li>einer Infrastruktur, um den Markt nutzen zu können<br />
d. h. die Bereitstellung entsprechender Werkzeuge, in der Regel innerhalb des Intranets des Unternehmens</li>
<li>Regeln und Maßnahmen, um einen Markt in Gang zu bringen und in Gang zu halten,<br />
also Methoden und Prozesse.</li>
</ul>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2017/12/022714_1447_Betrieblich1.png" alt="" data-themekey="#" /></p>
<h3>Der Architekt</h3>
<p>Ein König oder Kaiser hat sich in früheren Zeiten nicht selbst darum gekümmert, ein entsprechendes Marktumfeld zu schaffen. Er hat zwar seine Vorstellungen eingebracht und mit Interesse die Entstehung des Umfelds und das spätere Marktgeschehen verfolgt – die Realisierung des Marktes hat er jedoch anderen überlassen. In dieser Rolle sehe ich mich, gewissermaßen als der Architekt eines Marktes, nicht aber als der Bauherr. Der Bauherr ist der CEO, der geschäftsführende Gesellschafter, der Inhaber. Meine Leistung liegt darin, die interne Auseinandersetzung mit der Arbeits- und Führungsphilosophie zu moderieren, damit eine angenehme Markt-Atmosphäre entstehen kann. Ich unterstütze beim Aufbau der Infrastruktur, indem ich meine Erfahrung einbringe, welche Anforderungen an eine geeignete Marktplattform bestehen. Hierfür habe ich begonnen Gespräche mit unterschiedlichen Softwarelösungsanbietern zu führen. Dort, wo bereits ein Intranet lebt, arbeite ich Vorschläge aus, wie dieses erweitert werden kann, um als Marktplattform genutzt werden zu können. Wo gewünscht, übernehme ich für die Implementierung auch das Projektmanagement oder unterstütze den internen Projektmanager. Und nicht zuletzt steuere ich meine Erfahrung zu Methoden und Grundsätzen bei, um individuell auf das Unternehmen angepasste Prozesse, Methoden und Regeln zu entwerfen. Schließlich soll der Markt in Gang kommen und in Gang bleiben.</p>
<p>Damit, wie man den Markt in Gang bekommt und welche Rolle dabei das Stichwort &#8222;Planungszelle&#8220; spielen kann, wird sich mein nächster Blogbeitrag zum <em>Marktplatz der Verbesserung</em> befassen. Für diesen Beitrag freue ich mich auf offenes Feedback, praktisch als erste Übung zu einem Marktplatz.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.strategieskipper.de/betriebliches-vorschlagswesen-und-der-marktplatz-der-verbesserung/">Betriebliches Vorschlagswesen und der Marktplatz der Verbesserung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.strategieskipper.de">Jens Spaniel IT-Strategie und Projektcoaching</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Der Marktplatz der Verbesserung</title>
		<link>https://www.strategieskipper.de/der-marktplatz-der-verbesserung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens Spaniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 21:21:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbesserung]]></category>
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<p>Ich hatte durch meine Gespräche der letzten Wochen mit CEOs und CIOs eine Gemeinsamkeit unterschiedlichster Firmen erkennen können – gleich, welche Branche oder welche Unternehmensgröße: Unternehmen müssen sich in einem immer höheren Tempo verbessern. Gerade die CEOs haben dabei das diffuse Gefühl, dass in den Mitarbeitern ihrer Organisation noch ungenutzte Potentiale schlummern. Ich fand es daher bezeichnend, was der neue Microsoft-CEO Nadella in seinem ersten Interview sagte: &#8222;In unseren 130.000 Mitarbeitern steckt riesiges Potenzial, das müssen wir nutzen in einer Umgebung, in der Software immer wichtiger wird.&#8220; (Quelle <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/microsoft-nadella102.html">deutsch</a>/<a href="http://video.golem.de/wirtschaft/12395/interview-mit-microsoft-ceo-satya-nadella.html">englisch</a>).</p>
<p>In den letzten Wochen habe ich aufgrund dieser Erkenntnisse begonnen ein Konzept zu entwickeln, das ich den <strong>&#8222;Marktplatz der Verbesserung&#8220;</strong> nenne. Auf einem Marktplatz treffen sich <strong>Käufer</strong> und <strong>Verkäufer</strong> – in einem geregelten Umfeld. Beim Marktplatz der Verbesserung sind die Käufer diejenigen, die Anforderungen haben und eine Lösung suchen. Die Verkäufer sind diejenigen, die Ideen haben, Innovationen und Lösungen.</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2017/12/020514_2201_DerMarktpla1.png" alt="" data-themekey="#" /></p>
<p>Sehr häufig werden in Unternehmen die <strong>Käufer</strong>, die <strong>Anforderer</strong> einer Lösung wahrgenommen – besonders dann, wenn sie aus den oberen Hierarchien stammen. In der Regel suchen die Anforderer dann nach einer Lösung, häufig landen solche Anforderungen dann auch bei der IT oder einem externen Berater.</p>
<p>Weniger wahrgenommen wird das Angebot der <strong>Verkäufer</strong> – was manche heute über ein Innovationsmanagement versuchen zu kanalisieren. Allerdings wird dabei häufig nur eine schmale Bandbreite der Mitarbeiter angesprochen, sofern man kein betriebliches Vorschlagswesen hat.</p>
<p>Durch den <strong>&#8222;Marktplatz der Verbesserung&#8220;</strong> wird im Unternehmen ein <strong>Umfeld </strong>geschaffen, in dem sich <strong>Angebot und Nachfrage</strong> treffen können. Die Mechanismen wirken wie auf einem Markt. Anfänglich dürfte in den meisten Unternehmen die Nachfrage auf dem Markt sichtbar sein, nicht aber das Angebot. Dieses schlummert quasi noch unsichtbar in Köpfen oder Schubladen. Denn viele Mitarbeiter haben zwar Ideen, wurden aber über die Jahre frustriert diese ins Unternehmen auch einzubringen, besonders wenn sie in unteren Hierarchien wirken. Wird aber eine Nachfrage wie auf einem Markt sichtbar, so kann auch eine bislang nicht geäußerte Idee, die als Lösung hierzu passt, ebenfalls sichtbar werden. Kommt dieser Markt in Gang und sehen auch die <strong>Innovatoren</strong>, die <strong>Kreativen</strong>, die <strong>Verkäufer</strong> von Ideen, dass Verbesserungen umgesetzt werden, wird auch das Angebot weiter zunehmen. Dann kann auch der umgekehrte Effekt in Kraft treten: ein sichtbares Angebot, trifft einen über den Markt bummelnden Käufer, der plötzlich eine Einsatzmöglichkeit für das Angebot erkennt.</p>
<p>Das Grundkonzept, das dahinter steht, vereinigt verschiedene Themen. Neben den Mechanismen eines Marktes, kommen Ansätze aus den Disziplinen Änderungsmanagement, Anforderungsmanagement, Innovationsmanagement und Projektmanagement zur Anwendung. Ergänzt wird dies durch die aktuell viel diskutierte <strong>Schwarmintelligenz</strong> bzw. <strong>Crowdsourcing</strong>.</p>
<p>Ich nenne die Umsetzung eines solchen Marktes ein <strong>Horizontprojekt</strong>. Horizontprojekte realisieren ein Umfeld, das auf Anforderungen eingeht, die heute schon in der Ferne zu erkennen sind und strategischer Natur sind. Es wird durch die <strong>oberste Managementebene</strong> initiiert und begleitet. Sie sind diejenigen, die quasi das Marktrecht verleihen und den Verkehr auf dem Markt sicherstellen.</p>
<p>Meine Leistung besteht darin, Unternehmen bei der Schaffung eines Umfelds für einen Markt zu begleiten. Dazu bringe ich Konzepte ein, die auf Führungs- und Arbeitsphilosophie, Methoden und Werkzeuge wirken.</p>
<p>Bei dem was ich hier beschreibe, handelt es sich allerdings nur um die erste Stufe des Horizontprojekts. Denn nachdem eine <strong>Anforderung</strong> eine <strong>Lösung</strong> gefunden hat, kommt die nächste Herausforderung: die <strong>Umsetzung</strong>. Und auch hierzu habe ich bereits ein Konzept, wie dabei der <strong>&#8222;Marktplatz der Verbesserung&#8220;</strong> mitwirken kann. Dazu in einem künftigen Artikel mehr.</p>
<p>Spannend? Interessiert? Dann sollten wir miteinander sprechen.</p>
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